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Wir haben uns für den KIDFIX II XP SICT von Britax-Römer entschieden! *Werbung

*Warum Werbung für den KIDFIX II XP SICT von Britax-Römer auf Münstermama: Für eine bessere Transparenz wird Werbung hier klar gekennzeichnet und wir erklären euch gerne, warum wir unsere Plattform für dieses ausgewählte Produkt zur Verfügung stellen. Durch unsere Recherchen und die ausgiebige monatelange Testphase sind wir überzeugt von der Qualität und den Sicherheitsaspekten des KIDFIX Autositzes von Britax. Dieser Sitz wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt, doch wir haben uns zuvor auch andere Sitze von anderen Marken angeschaut und getestet. Schlussendlich ist unsere Entscheidung in der Kategorie 15-36kg klar auf den KIDFIX von Römer gefallen und in diesem Beitrag erklären wir euch warum.

Wachsende Kinder – Schrumpfende Sitze

Mittlerweile ist der kleine Münsteraner gar nicht mehr so klein. Er wächst schnell in die Höhe und wird gefühlt stündlich breitschultriger! Mit seinem alten Sitz waren wir durchaus zufrieden, aber von der Größe her war es schon recht knapp, obwohl der Sitz angeblich bis 7 Jahren genutzt werden kann.

So hatten wir die Rechnung nicht gemacht. Ihr wisst alle, wie preisintensiv gute Autositze sind und ich war echt enttäuscht, dass bei beiden Sitzen der Plan nicht aufging. Dementsprechend misstrauisch ging ich auf die Suche nach einer neuen Lösung.

Die Recherche

Wir probierten und lasen, wir ließen uns erklären und fuhren Probe. Unsere Endlösung haben wir jetzt zwei Monate durchgetestet und sind bisher sehr zufrieden. Da viele von euch auf Instagram nachgefragt haben, zeigen wir euch heute warum die Entscheidung für den neuen KIDFIX II von Britax mit SICT und XP-Pad gefallen ist!

Wir haben beim Wälzen der Statistiken festgestellt, egal ob innerorts oder auf der Autobahn, die meisten Unfälle bei denen Kinder im Auto zu Schaden kommen, beruhen auf Auffahrunfällen oder seitlichen Zusammenstößen. Zu schnelles Fahren, Vorfahrts-Missachtung, Smartphone-Nutzung…ihr kennt die Gefahren. Aber leider kann man immer nur seinen eigenen Fahrstil beeinflussen.

In vielen dieser Fälle wären einige Verletzungen der Kinder sicher vermeidbar gewesen. Man kann nicht alle Risiken ausschließen aber oft hätte der Stoß durch einen besseren Sitz und die richtige Handhabung durch die Eltern das Verletzungsrisiko der Kinder stark minimiert!

Ist das nicht furchtbar, sich auszumalen, dass man sein Kind hätte besser schützen können? Wenn ich ganz ehrlich darüber nachdenke, wird mir bewusst, dass unsere Kinder lange nicht in optimalen Sitzen gefahren sind. Und ich bin mir auch nicht sicher, dass ich die komplizierten Gurtführungen immer richtig umgesetzt habe! Es war Zeit, dass wir die Sache in die Hand nehmen und endlich ein Sitz mitfährt, der den kleinen Münsteraner optimal schützt.

Warum der KIDFIX?

Am KIDFIX II gefällt uns nicht nur das neue Design der Black Series. Dass die Farben wertig sind und gut zum Auto passen; dass die Stoffe robust und schadstoffarm sind, all das sehe ich für einen qualitativ hochwertigen Sitz als Selbstverständlichkeit.

Wir sind vor allem positiv angetan davon, wie durchdacht die Sicherheitsaspekte des KIDFIX sind. Trotzdem hat der kleine Münsteraner noch genug Platz, um zu wachsen und ein angenehmes Fahrerlebnis zu haben. Und durch den XP Pad und Secure Guard bin ich auch immer sicher, dass ich ihn richtig angeschnallt habe!

Secure Guard schützt den Bauch

Der Secure Guard ist der absolute Clou. Durch dieses kleine Extra, wird der Gurt schön in Beckenposition gehalten. Gerade bei schmalen oder schlafenden Kindern passiert es häufig, dass der Gurt hoch rutscht auf den Bauch. Bei einem Aufprall würde der Gurt dann sehr ungesund in den Bauch eindrücken. Durch den Secure Guard, den auch der kleine Münsteraner mit seinen 5 Jahren schon gut eingehakt bekommt, bleibt der Gurt sicher auf Beckenhöhe.

XP Pad schützt noch mehr

Das XP Pad begeistert den Sohn gewaltig! „Mama ich bin ein Star Wars/Rennfahrer/Pilot!“ hör ich jetzt häufiger. Mir gefällt, dass viel von dem Druck abgeleitet wird, der sonst auf seinem Brustkorb ankommen würde. Zusammen mit den Kopfstützen verhindert das XP Pad am Gurt, dass der Kopf und Nacken zu stark hin und her geschleudert werden bei einem Unfall und minimiert so die Gefahren deutlich.

SICT für den Seitenaufprallschutz

Dazu kommen an den Seiten diese Aufprallschutz-Pömpel, die man rausdrehen kann. Britax-Römer nennt diese SICT. Man kann Sie jeweils auf der Türseite rausdrehen und sie leiten dann den Druck des Aufpralls über die hohen Seitenwangen des Sitzes und über die Schale einfach ab!

Und was meint das Kind?

Sicherheit hin oder her, der Sitz ist erst genehmigt, wenn das Kind bequem drin schlafen kann. Um ehrlich zu sein, er schläft schon immer gern im Auto. Mir geht es darum, dass er ohne hinterher irgendwelche Schmerzen oder Verspannungen zu haben, entspannen kann.

Was soll ich sagen, auf Instagram habt ihr es schon gesehen…in diesem Sitz schläft mein Großer seeeehr ausdauernd! 😉

Also, wenn ihr überlegt für eure Kinder (von 15-36 kg) einen neuen Autositz anzuschaffen, können wir euch einstimmig den neuen KIDFIX II mit SICT und XP-PAD empfehlen. In der neuen Black Series sieht er meiner Meinung nach auch noch richtig schick aus!

Welche Sitze habt ihr für eure Kinder ausgesucht und wie wichtig war euch der Preis?

Mamas neue Wege – Warum ich wieder selber als Frau und Mensch wachsen will

Wenn man von münsterBLOGs und den schönen aktuellen Entwicklungen bei der Münstermama liest, scheint die Frage aufzukommen, wo da noch Platz für die Kinder ist. Allen Skeptikern sei gesagt…Mamas neue Wege sind auch für die Kinder enorm wichtig!

Du bist meine Priorität #1

Das Leben mit dem Münsterbaby hat mich in den ersten 1,5 Jahren wirklich komplett aus der Bahn geworfen. Gefühlt war der Blog das Einzige, was von meinem Ich noch übrig war. Lange ging es mir mit dieser Fremdbestimmung durchaus gut und ich habe jeden Moment gern in die Bindung zu meinen Söhnen gesteckt.

Doch als ich im Mai letzten Jahres wieder anfing zu arbeiten, war es auch ein wenig wie ein Wiederauftauchen aus einem See in dem ich sehr lang nur Unterwasser gelebt hatte. Ich war völlig raus aus dem gesellschaftlichen Leben, war das Nähebedürfnis des Münsterbabys doch lange Zeit so gewaltig, dass ich die Gespräche mit Erwachsenen ohne ihn im ersten Jahr an einer Hand abzählen kann. Es hat mich einiges an Kraft und Geduld mit mir selbst gekostet wieder zurück zu kommen in die Welt in der nicht mein Kind die Hauptrolle spielt und diese Rückkehr war enorm wichtig für mich und auch für die Entwicklung meiner Kinder.

Noch immer – fast ein Jahr später – kann ich mir kaum erklären, wie wir gerade als Paar diese extreme Zeit überlebt haben. Aber es war gut wie es war und wir sehen jetzt jeden Tag deutlicher, wie wunderbar er sich entwickelt und wie die Verzichte unsererseits, die schlaflosen Nächte und auch die abgesagten Termine langsam weniger werden. Der erste Kita-Winter und die damit verbundenen Krankheiten klingen jetzt auch langsam aus und wir können wieder aufatmen.

Mamas neue Wege

Und ich kann wieder in andere Richtungen spurten, meiner kreativen Ader nachgeben und mit Menschen zusammenarbeiten. Mit Münsterblogs und der damit verbundenen Netzwerkarbeit bin ich wieder voll in meinem Element!

Es ist so wichtig für mich auf diese reine, pure Familienzeit zurückzublicken, die Kontakte aus der Zeit zu pflegen, die Erinnerungen zu streicheln und dann doch weiterzugehen! Auch ich muss mich weiterentwickeln um gesund zu bleiben. Ich möchte meinen Söhnen damit aktiv zeigen, dass Arbeit und Weiterentwicklung zum Leben dazu gehören. Sie sollen bewusst erleben:  Mama bemüht sich aktiv um sich selbst und Mamas Glück ist nicht von Ihnen abhängig. Ich bin Mama mit Leib und Seele, aber nicht nur!

Ich bin immer eure Mama

Trotz all den beruflichen und Ichbezogenen Aktivitäten, liegt mein Herz und der Großteil meiner Energie natürlich bei den Kindern. Wir erleben gerade den Wechsel der Jahreszeiten mithilfe des Gartens sehr intensiv. Manchmal überrascht mich der kleine Münsteraner mit seinem großen Wissensschatz über Vögel, die uns im Garten besuchen. Das Münsterbaby erkennt jetzt auch immer mehr den Sinn darin, sich mit Sprache auszudrücken und immer öfter verstehen ihn auch andere Menschen außerhalb der Familie. Das macht mir große Hoffnung und ich bekomme noch mehr Lust auf das, was uns in den nächsten Monaten mit diesen beiden Rabauken noch erwartet.

I’ll keep you posted! 😉

Bewährtes Struwen Rezept für den traditionellen Karfreitag

Karfreitag gibt’s Struwen

Wir essen jedes Jahr an Karfreitag Struwen, wie viele Familien in Münster und dem Münsterland. Kennt ihr Struwen? Es ist im Grunde frittierter Hefeteig mit Rosinen. Super lecker sag ich euch! Das gibt es hier aber wirklich nur ein einziges Mal im Jahr und immer nur am Karfreitag! Ursprünglich hat man das dann mit Milchsuppe oder Bier/Weinsuppe gegessen. Wir genießen die Struwen nur mit Zimtzucker oder Puderzucker. Mancherorts werden sie aber auch mit Apfelmus oder Kartoffelsalat serviert. Sie sind nicht so süß, aber machen ordentlich satt!

Wenn ihr mögt, könnt ihr gerne unser bewährtes Rezept ausprobieren, die Zutaten haben vermutlich viele eh immer da…

  • 300 ml lauwarme Milch
  • 500g Mehl
  • 2 kleine Eier
  • Rosinen
  • 30g weiche Butter
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • Öl zum ausbacken

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten. Anschließend die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde lang gehen lassen. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, gibt man ihn mit Hilfe von zwei Esslöffeln in heißes Fett und lässt die Struwen von beiden Seiten schön goldbraun ausbacken.

Struwen zu Karfreitag

Wir wünschen euch allen wunderschöne Ostertage mit euren Liebsten!

Auch andere #Münsterblogger haben ihr Struwenrezept gepostet!

Münsterblogs – zwei Mütter, die Liebe für Münster & viele Blogger

Endlich darf ich es in die Welt hinaus schreien: münsterBLOGs ist online!!!

Mensch, das war so schwer euch nichts von unserem (Hanna von familiert.de ist der technische Kopf des Projekts!) neuen Baby zu erzählen. Dabei ist es so toll und schön und großartig. Für Blogger, für Münsteraner, für die Stadt, für Münsterfans und überhaupt, für ALLE die gerne Blogs aus unserer Region lesen!

Der Hintergrund

Die Idee eines nach außen sichtbaren Bildes der Münsteraner Bloggerszene schwirrte mir schon seit Monaten durch den Kopf. Mit der Gründung des Bloggerstammtisches Ende 2015 gemeinsam mit Nele von buntgestreift&hüfpig und Jutta von kreativfieber, war ein erster Schritt getan. Die allermeisten Blogger kannte ich bereits von Veranstaltungen oder gemeinsamen Projekten persönlich, doch vom regelmäßige Austausch profitierten alle Beteiligten. Doch, wir erreichten nicht alle Blogger. Mir schwebte eine umfassendere und vor allem für die Leser sichtbarere Lösung vor.

Dann traf ich auf dem Münstercamp 2016 auf Sascha Förster und er erzählte in seiner Session von der Seite Bonner Blogs. Mit einem Mal war die Sache klar, und durch Sascha wusste ich nun auch endlich wie es gehen kann!

Auf Los geht’s los!

Noch am gleichen Abend schrieb ich Hanna eine Mail ob Sie sich ein gemeinsames Projekt vorstellen konnte. Mir war klar…als berufstätige Mama mit Job, Haus und Trallatüt, würde ich so ein Projekt nicht allein stemmen können. Und wer mich kennt weiß, dass ich zwar gerne und viel mit Menschen in Kontakt trete, aber die ganzen technischen Spielereien muss jemand anderes meistern.
Hanna ist somit die Beste Wahl für eine Zusammenarbeit. Sie zaubert für uns sogar die Youtube Streams der Münsteraner Vlogger in die aktuellsten Beiträge der Münsterblogger!

Mompower

Wir sind das perfekte Team! Keine redet drum herum, keine diskutiert über Nebensächlichkeiten. Taten zählen mehr als Worte und das zackig. Wir verstehen uns meist auch ohne große Erklärungen. Manchmal rauchten uns aber auch die Köpfe und von den ganzen Programmierungen die Hanna so im Hintergrund gezaubert hat, hab ich eh nur die Hälfte verstanden. Ist auch okay so, denn meine Stärken liegen eher im Netzwerken und damit kann ich Hanna auch gut aus der Bahn werfen 😉

Liebe Hanna, es hat mir so viel Freude bereitet mit dir zusammenzuarbeiten! Bitte lass uns das noch lange so produktiv beibehalten!

Der Launch von münsterBLOGs

Dann fing letzte Woche das große Zittern an: Was würden die Blogger zu unserer Idee sagen? Wie würde die digitale Community der Stadt das Projekt aufnehmen und vor allem…finden uns die Leser überhaupt?

Jetzt, 5 Tage später, bin ich total geflasht von der positiven Resonanz, die wir seither erfahren haben! Innerhalb weniger Stunden hatten wir so viele neue Anmeldungen, dass sich die Zahl der erfassten Münsterblogger von 30 auf 75 gesteigert hat. Die Zugriffszahlen auf die Seite sind ein Traum und wir hoffen, dass wir den Münsteraner Bloggern damit viele neue und regelmäßige Besucher bescheren.

Gleichzeitig bin ich megastolz auf das, was wir geschafft haben! Wir haben eine Seite entwickelt, auf der jeder alle seine Lieblingsblogs und Lieblingsthemen auf einen Blick sehen kann. Wir haben es geschafft der Münsteraner Bloggerlandschaft einen einfachen und klaren Zugang zu schaffen und den Lesern den Überblick zu verschaffen, der lange herbeigesehnt wurde!

#Münsterblogger

Probiert es ruhig mal aus und filtert, gebt Suchbegriffe ein („Struwen Rezept“ z.B.) und stöbert durch die vielseitigen Inhalte, die Münsteraner und Münsterländer Blogger für euch geschaffen haben!

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass für dieses Projekt mein eigenes kleines Münstermama Blog-Zuhause ein wenig brachlag. Neue Artikel sind bereits geschrieben und erscheinen jetzt ganz bald. Ihr könnt euch auf neue Ausflugstipps für Münster freuen, ich zeig euch den neuen Autositz des kleinen Münsteraners und es gibt auch ein tolles Rezept für Familienfilm-Abende!

Bis dahin, schaut doch mal was die anderen Münsterblogger so schreiben…www.muensterblogs.de

Das Münstermama Bagel-Rezept

Ich zeige euch heute, wie ihr super frische, leckere Bagel ganz einfach zuhause selbst backen könnt! Selbstgemachte Bagel sind die Besten!

Dafür braucht es nur wenige Zutaten und ca 2 Stunden Zeit – inklusive Ruhephase in der ihr euch mit den Kindern beschäftigen könnt. Wer hat Lust auf leckere chewy Bagel zum Abendbrot?

Bagel als Fertigprodukt? Nein, danke!

Kennt ihr diese Aufback-Bagels die es im Supermarkt gibt? Ich ärgere mich jedesmal, wenn ich die in irgendeiner Location vorgesetzt kriege. Sie schmecken mir nicht! Oft sind sie gummig oder pupstrocken. Wenn man so eine Packung öffnet, kann man die Backtriebmittel und Zusatzstoffe, die in der Industrie eingesetzt werden direkt riechen. Nicht meins.

Bagel-Kunst und Varianten

Aber wenn man erstmal anfängt sich in die Kunst der Bagels einzuarbeiten kann es sehr schnell, sehr kompliziert werden. Bagels sind nämlich kleine Diven.

So haben wir in den letzten Monaten auf dem Weg zum richtig guten Bagel-Rezept viele schlechte Bagels gegessen. Und wir haben einige komplizierte Back- und Gärprozesse auspobiert. Am Ende waren wir uns einig: Für ein echtes Münstermama Rezept muss es schnell und einfach gehen und verlässlich funktionieren! Keiner hat den Nerv enttäuschte Kinder beim Abendbrot wieder aufzumuntern.

Wir haben gelernt, dass Bagel in ihrem jüdischen Ursprung anders aussehen und schmecken als die amerikanische Variante. Die Kinder mögen tatsächlich aktuell die außen knusprigen & innen weichen israelischen Bagel lieber. Für mich geht weiterhin nichts über glänzende, chewy-weiche Bagel! So hab ich sie zum ersten Mal als Kind in den Staaten gegessen und so möchte ich sie auch hier haben.

Chewy oder Crunchie

Chewy ist übrigens das von den Amerikanern so hoch gelobte Mundgefühl, das beschreibt wie etwas ein tolles Kaugefühl im Mund erzeugt ohne zu fest oder zäh oder trocken zu sein. Subway Cookies z.B. sind angenehm chewy, wenn auch völlig übersüß. (Ich glaub, ich habe da gerade ein Wort erfunden.)

Crunchie Bagel sind dagegen außen schön knusprig aber ohne spitze harte Kanten wie bei hellen Brötchen. Innen bleiben sie fluffig weich und deswegen liebt unser Kleiner diese Variante so sehr.

Ordnung muss sein

Also, für dieses Rezept ist es wirklich wichtig, dass ihr euch an die Angaben und Mengen haltet. Kein anderes Mehl, keine doppelten und dreifachen Mengen beim ersten Versuch!Und ihr müsst im Ofen beim ersten Backen ein gutes Auge auf eure Bagel-Schätzchen haben, denn jeder Ofen ist anders und meiner ist uralt. Deswegen drehe ich das Blech auch einmal während des Backvorgangs, damit die gleichmäßiger werden. Wenn ihr einen schicken neuen Backofen habt müsst ihr mal schauen, welche Einstellung da die Beste ist und nicht direkt beim ersten Versuch die perfekten Ergebnisse erwarten!

Münstermamas Chewy Bagel Rezept
  • 1/4 Packung frische Hefe oder ½ Packung Trockenhefe
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 120 ml handwarmem Wasser
  • 250 g Weizenmehl (405er Mahlgrad)
  • 2 TL Salz

(Dieses Rezept ist für insgesamt 8 kleine kindgerechte Bagel. Wer mehr Bagel haben möchte, sollte die nächste Portion Teig erst gegen Ende der ersten Gärphase ansetzen, damit der zweite Teigball bzw die zweite Portion Teigringe nicht zu lang gehen vor der Weiterverarbeitung!)

Hefe mit Zucker in Wasser auflösen und zur Seite stellen.

Mehl abwiegen und mit Salz vermischen.

Wasser-Hefe-Zucker-Lösung zum Mehl hinzugeben und gute 5-8 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. (Mixer ca 15 Minuten, Hand ca 20 Minuten)

Anschließend den schön weichen, aber nicht mehr klebrigen Teig zu einem Ball formen. Wenn der Teig zu klebrig ist, müsst ihr noch ein wenig Mehl hinzugeben. Er sollte aber auf keinen Fall fest und zäh sein! Wenn ihr jetzt über einer Schüssel die Hände mit ein wenig Öl einschmiert, könnt ihr den Teigball mit einer dünnen Ölschicht ummanteln und die Schüssel ebenfalls. Das verhindert, dass der Teig während des Gärprozess austrocknet.

Mit einem fusselfreien Küchentuch abgedeckt, lässt man den Teig nun mindestens 40 Minuten (eher knusprige Bagel) und maximal 1,5 Stunden (fluffig-chewy Bagel) gehen. Auch nach 1,5 Stunden wird der Teig sich nicht verdoppelt haben. Das soll er auch nicht, es reicht wenn er gewachsen ist! In der Ruhezeit könnt ihr eure Bagel-Station aufbauen. Also ein Brett für die geformten Ringe, möglichst direkt neben dem Topf mit der süßen Suppe und direkt auf der anderen Seite eine Abtropfmöglichkeit und schließlich das Backblech und die Toppings.

(Kleiner Exkurs: Es gibt noch eine genauere Methode die Reife des Gärprozesses zu überwachen. Dafür lässt man den Teig nur 20 Minuten ruhen bei Raumtemperatur, formt dann direkt die Bagel und legt sie abgedeckt auf einem Blech in den Kühlschrank. Dabei behält man einen ca. walnussgroßen Teigball zurück, den man in ein hohes Wassergefäß mit in den Kühlschrank stellt. Wenn der Teigball im Wasser nach oben gestiegen ist, ist der Teig der Bagel auch reif und kann verkocht werden. Aber wie ihr selber sehen könnt ist diese Methode sehr viel zeit- und kontrollaufwendiger, denn bei kalter Gärung kann das gut und gerne 1,5 Tage dauern.)

Nachdem der Teig Zeit hatte zu ruhen, geht es ans Bagel formen. Bei der Menge Mehl komme ich immer auf genau 8 Bagel. Also, den Teigball in acht kleine Bälle teilen. Um die Bagel zu formen drücke ich in der Mitte der Bälle mit Zeigefinger und Daumen (Daumen unten am Ball, Zeigefinger oben) ein Loch. In dieses Loch stecke ich dann meine zwei Zeigefinger und durch eine kreisende Bewegung dehne ich den Teig und forme ein schönes großes Loch. (Wen erinnert das noch den Tanz zu „Saturday Night“ von Whigfield?! Ja, ich bin alt.)
So erhält der Bagel eine möglichst gleichmäßige Rundung und keine „Schnittstelle“ die beim Backen aufgehen könnte. Zur Verdeutlichung hab ich euch mal ein kleines Video gedreht.
Die Ringe lagere ich auf einem bemehlten Brett und decke sie mit meinem Küchentuch wiederholt ab.

Während die Ringe eine kleine Ruhepause einschieben, gebe ich ca. 2,5 Liter Wasser mit 2 EL Zuckerrübensirup (es geht auch Honig oder Agavendicksaft!) in einen Topf und koche das Ganze kurz auf. Danach drehe ich die Temperatur runter, so dass es für die Bagel ein leichtes Sprudelbad gibt. Köcheln wäre schon zu viel!

Chewy Bagel müssen schön glänzen.

Die Ringe gebe ich jetzt nach einander in die süße Suppe und lasse sie solange drin, bis sie von allein wieder hochkommen. Wenn euer Topf nicht so hoch ist, solltet ihr sie zwischendurch mal anstupsen, damit sie nicht am Topfboden festkleben. Insgesamt sollten sie maximal 1 Minute pro Seite brauchen (d.h. man kann sie umdrehen, wenn man das Gefühl hat sie haben nicht lang genug komplett unter Wasser gelegen um beide Seiten zu kochen).

Zum Abtropfen dürfen sie anschließend auf ein Gitter bis ich mit allen Teig-Ringen fertig bin.

Jetzt kommen sie auf ein Backblech und werden mit Eiweiß bestrichen (für Chewy Bagel) oder mit Milch (für Crunchy Bagel).  Man kann sie pur belassen oder mit einem Topping besprenkelt im vorgeheizten Backofen bei 220 ° Ober-Unterhitze im oberen Drittel des Backofens gebacken.

Wer Heißluft hat, nimmt das besser. Wer nur Umluft hat, belässt es bei Ober-Unterhitze sonst werden sie trocken. Zumindest beim ersten Backen sollte man sie gut im Auge behalten. Mein Ofen braucht ganze 20 Minuten für Chewy Bagel und ein paar Momente länger für die Crunchy Variante, aber wie gesagt ist mein Ofen da keine verlässliche Angabe mehr. Wenn ihr sie zu lang drin lasst, werden sie direkt knusprig. Für chewy Bagel sollten sie schön aufgegangen sein und eine goldige Farbe bekommen, deswegen bestreichen wir sie mit Eiweiß, denn da kann man ganz gut sehen wann die Zeit gekommen ist!

Wir mögen Sesam-Bagel sehr gerne, deswegen dippe ich die Bagel nach dem Bestreichen mit Eiweiß gerne in eine Schale mit hellem Sesam. Der kleine Münsteraner mag sie am liebsten mit grobem Meersalz und Oregano besprenkelt und das Münsterbaby isst Bagel nur pur. Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.

Egal ob ihr euch für die ursprüngliche Crunchy Variante oder die berühmte amerikanische Chewy Bagel entscheidet, beide sind sehr lecker und können gut auf Vorrat gebacken werden. Sie lassen sich einfrieren und luftdicht verpackt auch am nächsten Tag gut auftoasten und schmecken dann wieder herrlich!

Münsters Mamas – Nasila (Hair & Make-up Artist)

Die Interviewreihe Münsters Mamas stellt euch Münsteraner Frauen vor, die viel mehr als nur Mama sind. Sie arbeiten, haushalten, studieren und forschen. Münsters Mamas singen, tanzen und nähen. Sie sind selbstständig, sie sind alleinerziehend oder Hausfrau. Sie sind kreativ in ihrer Art mit den Herausforderungen des Familienalltags umzugehen und sie sind genauso verschieden, wie ihre Lebensumstände.

Diese Interviewreihe bietet uns die Chance aus den Einblicken, die diese Frauen uns gewähren, neue Einsichten und Inspirationen für unser eigenes Leben mitzunehmen.

Nasila – Hair & Make-up Artist, Stylistin, Sängerin und Mama

Mein heutiger Gast hat schon viele Münsteraner Paare in ihr Eheglück begleitet, denn sie stylt die Bräute und wenn die Paare schlau sind, buchen sie Nasi gleich noch als Sängerin für die Feier.

Nasila ist Mitte Dreißig und hat eine fast zehnjährige Tochter. Sie betreibt ein zuckersüßes Studio in der Buddenstr. 6, im Herzen der Münsteraner Altstadt. Sie selbst bezeichnet sich als Hair and Make-up Artist, Stylistin und Beautycoach. Aber sie ist auch noch Sängerin und hat in den letzten Jahren 2 erfolgreiche Singles veröffentlicht und das dritte ist auch schon unterwegs. Ganz bescheiden bezeichnet sie ihre Gesangskarriere als Hobby, doch sie verdient auch Geld damit und wird oft und gerne von Münsters Clubszene gebucht.

Und jetzt zu den bewährten Münstermama Fragen…

Liebe MünsterMama, dein Studio und Hauptarbeitsplatz liegt in einem der historischen Altstadtgässchen, doch wo lebt ihr und warum habt ihr euch für diesen Ort entschieden?

Ich lebe und arbeite in Münsters Innenstadt. Das erleichtert einiges. Ich bin schnell bei der Arbeit und bei meiner Tochter Lilu. Zudem ist Münster sehr lebenswert, denn die Lebensqualität ist hoch. Es ist nicht immer einfach mit der Münsteraner Gesellschaft aber ich habe es lieber konservativ und mit Regeln als unstrukturiert und ohne Werte.

Stellt die Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsplatz im Alltag mit Kind ein Problem dar, oder empfindest du es eher als Vorteil?

Für mich ist es sehr vorteilhaft, dass wir in der Innenstadt wohnen. Lilu geht hier zur Schule und mein Studio ist nur etwa 5 Minuten von Zuhause entfernt. Auch Lilus Vater Davide arbeitet in der Innenstadt.

Eine Stylistin hat ja keinen „9 to 5 job“, wie stellst du die Betreuung deiner Tochter sicher, wenn du arbeitest oder für irgendwelche Projekte unterwegs bist? Bist du zufrieden mit diesen Lösungen?

Lilu ist in einer offenen Ganztagsschule. Nach der Schule kommt sie manchmal mit mir ins Studio oder bleibt bei unserer Nachbarin, mit der sie backen, nähen und lernen kann.

So eine Nachbarin ist ja Gold wert! Toll! Das wünschen sich sicher viele Frauen und da findet man die Idee des ganzen Dorfes, das an der Erziehung eines Kindes beteiligt ist auch heute noch in unserer Stadt.
Was unternimmst du denn mit Lilu am allerliebsten in Münster und Umgebung?

Wir gehen schwimmen, besuchen Museen oder gehen einfach mal spazieren oder sitzen im Sommer am Hafen und genießen das Wetter. Ich verreise auch mal nur mit Lilu allein. Das ist eine ganz wichtige und kostbare Zeit.

Und wo trifft man dich, liebe Nasila, ohne Kind mit Partner oder Freunden?

Ich gehe sehr gerne auswärts essen. Zum Beispiel ins Pasta es Basta, Vapiano oder Valente Costa. Wenn ich mal nicht im Büro sitzen möchte, gehe ich ins Café Ideal und arbeite dort weiter.

Unternimmt eine so vielbeschäftigte Frau auch mal etwas ganz allein und nur für sich? Wo und wann findet deine Me-Time statt?

Ja, ich bin gerne auch mal allein. Dann sitze ich im Café Ideal oder im ff und trinke einen Kaffee und beobachte die Menschen. Aber auch das verbinde ich meistens mit Arbeit. Ich nutze oft die Gelegenheit, wenn ich unterwegs bin für einen Auftrag – wie in Berlin zur Fashion Week, auch mal für mich zu sein. Oder ich fahre ganz allein in den Urlaub. Das braucht jede Mutter meiner Meinung nach. Natürlich solange es sich einrichten lässt. Ich finde, es muss uns Müttern gut gehen, damit es auch der Familie gut geht. Oft sind es die alltäglichen Dinge, die irgendwann anfangen an uns zu nagen. Wenn wir nicht genug Zeit für uns einplanen und uns regenerieren, führt das oft zu Problemen in der Familie. Die Unzufriedenheit und jeglicher Stress färben auch auf die Kinder und den Ehepartner ab.

Wahre Worte, meine Liebe! Es war mir eine Freude dich bei mir zu haben. Wer mal Lust hat einen wirklich lustigen und effektiven Schminkkurs zu machen, dem lege ich Nasila wärmstens ans Herz. Immerhin hat sie es geschafft, dass selbst ich weiß was ein Concealer ist und warum ich ihn liebe. 😉

Die Revolution der Kindergartenfotografie ( mit Tipps für schönste Kinderbilder!)

Kommen zu euch Fotografen in den Kindergarten? Seid ihr zufrieden mit den Fotos? Was haltet ihr von Kindergartenfotografie im Allgemeinen? Bei uns gab es letztes Jahr eine tolle neue Fotografin und wir sind so verliebt in die Bilder, dass ich euch gerne von ihr erzählen möchte!

Darauf konnten wir verzichten.

Im ersten Kindergartenjahr des kleinen Münsteraners überraschte mich die Tatsache, dass es noch so etwas wie Kindergartenfotografen überhaupt gibt. Ich war auch sehr erstaunt über die Preise und die in keinem Verhältnis zu den Preisen stehende miese Qualität der Bilder. So ging es auch den meisten anderen Eltern bei uns. Man entschied, dass 2016 komplett auf Kindergartenfotos verzichtet wird. Schließlich machen die Erzieher ja auch zwischendurch Fotos mit der Digicam und jeder hat in Zeiten des Smartphones tausende Fotos von seinen Kindern in jeglichen Lebenslagen.

kleine pünktchen – Kindergartenfotografie

Zufall oder Facebooks Magie?

Und dann spülte mir Facebook über tausend Umwegen die Seite von kleine pünktchen Kindergartenfotografie auf den Bildschirm und die Fotos waren so wunderbar ungestellt, so kindlich und doch stylish. Ich konnte kaum glauben, dass diese Bilder tatsächlich in einem Kindergarten entstanden sein sollten.

kleine pünktchen – Kindergartenfotografie

Ich nahm Kontakt mit Janine auf und machte mir keine großen Hoffnungen sie für unseren kleinen Kindergarten in Münster aus dem entfernten Berlin locken zu können. Aber welch ein Glück, das hatte schon die Liebe (!) für mich übernommen! Juhuu, kleine pünktchen zieht es privat in den Westen und somit kommen wir Münster-Familien auch hier in den Genuss ihrer schönen Bilder. Als die Kindergarten-Leitung und der Elternbeirat ihre Vorschaubilder sahen, waren wir uns alle in nullkommanix einig: Wir laden Janine zu uns ein.

Das besondere System

kleine pünktchen – Kindergartenfotografie

Aber das Beste hab ich euch noch gar nicht erzählt…Janine hat die Kindergartenfotografie revolutioniert! Bei ihr haben die Erzieherinnen einen sehr (!!!) geringen Aufwand. Jedes Kind bekommt ein kleines Mäppchen von kleine pünktchen überreicht in dem ein Code steckt. Unter diesem Code können sich die Eltern dann auf Janines Webseite einloggen und alle Fotos einsehen. Die schönsten Fotos kann man sich dann in Ruhe vom Sofa aus selbst aussuchen und bestellen. Entweder gedruckt per Post oder als Downloadoption erwirbt man einzelne Bilder oder Bildpakete. So hat jeder nur Einblick auf die Bilder seiner eigenen Kinder und zudem kann man den Code problemlos an Oma und Opa, Tante, Onkel und natürlich auch die getrennt lebenden Elternteile weitergeben. Jeder bezahlt nur seine eigene Bestellung und keine Erzieherin muss monatelang dem Geld hinterher rennen. Win-Win-Win würde ich sagen! Und so einfach, dass man sich echt fragt, warum das nicht jeder so macht?!

Kindergartenfotografie Deluxe

kleine pünktchen – Kindergartenfotografie

Wir sind jedenfalls total verliebt in die süßen Bilder und tollen Farben. Janine hat es geschafft die Kinder und auch uns Eltern im Trubel des Kindergartenfoyers in Bilder einzufangen, die so herrlich zu uns passen. Ihre Art mit den Kindern zu kommunizieren hat mich ernsthaft gefreut. Meine Jungs fanden die neue Fotografin auf Anhieb spitze und wie ich mitgekriegt habe, hatte sie auch schnell einen Draht zu den etwas „temperamentvolleren“ Exemplaren.

Und jetzt verrate ich euch noch unsere persönlichen Tipps für gelungene Familienbilder:

  • sanfte Farben und zurückhaltende Muster bei den Klamotten lassen die Kinder auf den Bildern im Mittelpunkt stehen
  • abgestimmte Farben bei den Klamotten von Geschwistern wirken harmonisch
  • für die besten Bilder ist die Stimmung und der Spaß entscheidender als, dass alle direkt in die Kamera gucken.

kleine pünktchen – Kindergartenfotografie

Danke liebe Janine für diese schöne Erfahrung! Ich freue mich, wenn du auch 2017 wieder in unseren Kindergarten kommst.

Na klar, dieser Artikel ist Werbung! Werbung für eine tolle Fotografin und Frau, die ich euch von Herzen weiterempfehlen möchte. Es ist kein Geld geflossen, aber Janine hat uns Fotos und viel Freude geschenkt. Und ich schenke ihr diesen Artikel <3

#Mamafastet – Wie ich mich eine Woche lang selbst überliste

Fasten? Während man arbeitet, Kinder zu versorgen hat und der Haushalt laut ruft?! Das ist Fasten zugegebenermaßen eine Herausforderung. Zu Recht fühlen sich viele Eltern allein schon mit dem Gedanken ans Fasten überfordert.


Ich werde es trotzdem wagen und lasse euch dieses Mal bei meiner Selbstgeißelung zusehen. Auf Instagram könnt ihr mitverfolgen wie es mir dabei geht.

Warum ich faste, nach welcher Methode ich faste und mit welche Hilfsmitteln mir dabei zur Verfügung stehen, erzähle ich euch heute.

Warum nur?

Wir leben in einer Zeit in der alles immer und überall verfügbar ist, wir haben uns angewöhnt ständig etwas zu konsumieren und unsere Sinne sind oft überreizt. Ich merke immer deutlicher, dass ich mich damit nicht wohlfühle. Meine Schilddrüsenwerte sind noch nie so schlecht gewesen wie nach der letzten Stillzeit (Hashimoto) und ich lechze ständig nach dem nächsten Kau- und Geschmackserlebnis. Es ist höchste Zeit das wieder gerade zu rücken!

Vor einigen Jahren – noch vor den Kindern – habe ich zum ersten Mal eine Fastenerfahrung gemacht und gemerkt wie erholsam das ist. Natürlich ist es schwer sich einzuschränken und auf Nahrung zu verzichten. Doch die positiven Effekte haben mich immer wieder dazu gebracht das Fasten durchzuhalten. Und die Forschung bestätigt mich auch dieses Jahr wieder in meinem Vorhaben.

Was ist denn so positiv?

Nach so einer Fastenkur weiß ich wieder so richtig, wie es sich anfühlt HUNGER zu haben. Nicht nur Appetit, Lust oder den Drang zu Kauen, sondern richtig echten Hunger. Und ich erlebe wieder, wie die Geschmacksknospen in meinem Mund tatsächlich funktionieren. Wie süß unser Essen wirklich ist und wie geschmacksintensiv viele frische Lebensmittel ganz von Natur aus sind. Nach einer Fastenkur habe ich wieder diese absoluten Glückshighs, wenn ich etwas wirklich Leckeres esse und ich werde wieder großen Spaß an Essen haben, statt es einfach zu konsumieren.

Du willst doch nur abnehmen!

Ja, das ist der Start für eine gesündere Ernährung. Doch realistisch gesehen, werde ich von 3 Tagen Saftfasten nicht dauerhaft Gewicht verlieren. Aber ich drücke mit dieser Fastenwoche sozusagen meinen inneren Reset-Knopf. Dass dies funktionieren kann, habe ich schon erfahren. Und wenn ich mich wieder dauerhaft an feste Essenszeiten, gesündere Mengen an Süßigkeiten und Phasen ohne ständige Nahrungszufuhr gewöhnt habe, dann werde ich über die nächsten Monate auch das Baby-Still-Gewicht wieder los. Da bin ich ganz optimistisch und ich freue mich darauf.

Wie soll’s denn jetzt laufen?

Es gibt drölftausend verschiedene Arten zu Fasten und ich habe die für mich am realistischsten umzusetzende Saftkur ausgesucht. Wir haben eine volle Woche vor uns und ich kann mich nicht einfach eine Woche komplett aus allem rausziehen. Daher muss ich dafür sorgen, trotz des Fastens genug Energie zu haben und es nicht zu übertreiben. Dabei hilft mir dieses Mal der Fastenkasten von Voelkel. Die zusammengestellten Säfte werden mich über die Woche hinweg mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen und helfen den Hunger in den Griff zu bekommen.

Überliste deinen Schweinehund

Zudem sind mir Kräutertees und abends eine warme Suppe (aus den Gemüsesäften des Fastenkastens) erlaubt. Wenn ich nichts esse und Hunger habe, wird mir noch kälter als sonst und dagegen hilft ein warmes Getränk sehr. Abends essen die Kinder super gerne eine Suppe zum Brot und ich kann mich dann mit einem Teller erwärmten Gemüsesaft mit Kurkuma, Ingwer und Chili gewürzt daneben setzen und meinem Hirn mit einem Löffel in der Hand eine Mahlzeit vorgaukeln. Ja, ein wenig Selbstüberlistung ist da schon notwendig. Für die Kinder und den Mann gibt es natürlich ganz normale Nudel- oder Kartoffelsuppe.

Warning! HANGRY Mommy!

Der erste Tag wird der schwierigste werden. Am Sonntag werde ich meine Fastenwoche mit einem Sauerkrautsaft-Tag beginnen. Dieser wirkt eher abführend, so dass ich nicht im Büro sein will an dem Tag. Er wird aber auch dafür sorgen, dass ich einen richtigen Kickstart hinlege. Zudem werde ich Sonntag ganz leichte, fettarme „Entlastungs-Mahlzeiten“ zu mir nehmen. Voelkel hat hierfür auf der Seite www.meinefastenzeit.de viele hilfreiche Tipps zusammengestellt. Ich habe mich für die Obstvariante entschieden und werde somit am Sonntag drei Mahlzeiten aus insgesamt maximal 1,5 kg Obst zu mir nehmen. Das mögen die Kinder auch gerne zum Brot oder mittags als Nachtisch und so gibt es dann keine Diskussionen und ich muss nichts „extra für mich“ einkaufen.

Und dann läuft’s?

Montag bis Mittwoch versuche ich mich dann auf Saft mit stillem Wasser verdünnt und Kräutertee zu beschränken. Ob ich das durchhalte werdet ihr auf Instagram mitverfolgen können und auch welche Effekte das auf meinen Körper und meine Stimmung hat. Dieses Mal traue ich mir noch keine ganze Woche zu. Auch die Ärzte empfehlen für Fasten-Einsteiger maximal 5 reine Fastentage. Da ich jetzt einige Jahre aufgrund der Schwangerschaften und Stillzeit wieder zu den Einsteigern zähle, lasse ich es mit 3 Tagen lieber langsam angehen.

Fastenbrechen = Party?

Das Fastenbrechen ist dann eigentlich der wichtigste Teil der ganzen Geschichte. Es geht darum die Verdauung wieder ganz langsam und behutsam zu starten und nach dem Reset nur gute und gesunden Essgewohnheiten wiedereinzuführen. Für den Donnerstag bedeutet das Tee und etwas Obst für den Vormittag. Eine ganz leichte Gemüsesuppe reicht auch dann für’s Mittagessen. Diese werde ich mir Mittwochabend schon in den Slowcooker packen und dann hoffentlich nach dem Büro so richtig genießen. Am Abend gibt es dann ein wenig Knäckebrot mit Gurken. Wenn ich das alles gut vertrage und gut schlafe, kann es Freitag schon mehr werden. Dann fange ich mit einem kleinen Stück Vollkornbrot und vielleicht ein wenig Käse an. Mittags wieder Gemüse und dieses Mal Kartoffeln und abends nur ein wenig Brot mit Käse und Rohkost.

Wie lange noch, Mama?!

Auch am Wochenende wird es noch ähnlich weitergehen. Sonntag wird es dann aber keinen Kuchen geben und auch die nächsten Wochen bis zum Geburtstag des kleinen Münsteraners kurz vor Ostern werde ich weiter auf Kaffee, Alkohol, Süßes und Fastfood verzichten. Zumindest hoffe ich, dass ich das durchziehen kann.

Happy Fastenzeit!

Jetzt wisst ihr was mich erwartet und ich hoffe, ich konnte einige Fragen beantworten. Eigentlich kein großes Ding und die drei harten Tage gehen wirklich schnell rum. Wenn ihr euch das auch vorstellen könnt oder mal ausprobieren wollt, fangt ruhig in den nächsten Wochen damit an. Aber überstürzt es nicht! Man muss sich das schon gut einteilen und auch vorbereiten, denn sonst gewinnt die Gewohnheit schneller als man meint.

Wenn man das Saftfasten für sich in Betracht zieht, hilft der Fastenkasten von Voelkel und die zusätzlich zur Verfügung gestellten Tipps und Rezepte auf der Seite www.meinefastenzeit.de geben einem auch einen gute Hinweise. Zudem kann ich euch das Buch Jetzt einfach fasten! http://amzn.to/2mcBLBl sehr empfehlen. Da werden verschiedenste Programme aufgeführt und erklärt.

Jetzt back ich aber doch noch einen letzten Schwung Bagels, damit ich in der Fastenzeit auch endlich das Rezept online stellen kann…

[on tour] Mallorca als ideales Ziel für einen easypeasy Familienurlaub

Übermannt euch am Ende des Winters auch so das Fernweh? Ich erzähl euch gerne von unseren Reisen im letzten Jahr und schwelge so ein wenig auch selbst in den Erinnerungen…

Über die spanische Sonneninsel Mallorca muss ich euch nichts erzählen. Ihr kennt die Insel alle und die Meisten werden auch schon selbst dort gewesen sein. Wir waren letztes Jahr tatsächlich zum allerersten Mal auf Mallorca. Und das auch noch zum ersten Mal mit beiden Kindern. Im für uns alle ersten All-Inklusiv-Urlaub.

Ich gestehe, ich hatte Vorurteile. Es ist jetzt zwar nicht so, dass wir sonst nur Backpacker-Urlaub mit Zelt und ohne Plan machen. Ganz im Gegenteil, denn auf meine eigene Toilette werde ich nie verzichten. Wir sind eher die Stadthotels/Ferienwohnung-Liebhaber und Mietwagen-Road-Trip-Planer. Ich bereite mich gerne vorher gründlich vor, studiere monatelang Reiseführer und mache mir Listen von Sehenswürdigkeiten und Restaurants. Wir mögen es jeden Tag woanders zu essen, selber frisch auf Märkten einzukaufen und das lokale Leben zu entdecken. Normalerweise.

Warum und wo

Doch letzets Jahr hatten wir gerade das erste Jahr mit dem zweiten Baby hinter uns. Mit dem Münsterbaby war uns allein schon die Vorstellung  der Vorbereitung – die uns sonst immer soviel Freude bereitet – viel zu anstrengend! Wir waren beide reif für einen Urlaub bei dem wir uns um überhaupt rein gar nichts kümmern müssen. Keine Einkäufe, keine Wäsche, kein Putzen und erst Recht kein langes und ständiges Unterwegssein.

Dieses Gefühl der Erschöpfung mussten wir uns erstmal eingestehen und dann fiel es uns gar nicht leicht auf Mallorca den richtigen Ort für die umfassende Erholung zu finden, denn die Auswahl ist einfach gigantisch. Es gibt ja so viele so unglaublich schöne Strände und Hotels!

Wir haben uns am Ende auf den Norden und die Nähe zur Stadt Alcúdia geeinigt und es war die perfekte Lage für uns. Vom Flughafen aus braucht man nur eine Stunde mit dem Bus bis zum Hotel. Es liegen keine Serpentinen durch Bergregionen auf dem Weg und das ist mit dem mäkeligen Münsterbaby echt wichtig gewesen.

Der Strand Playa de Muro ist wunderschön und perfekt für kleine Kinder. Weicher, heller Sand und ein sehr flach abfallender Übergang ins Wasser. Die Wellen halten sich sehr zurück und Wind gab es im Juni/Juli auch kaum. Die Temperaturen befanden sich durchgehend im perfekten Kleinkindbereich zwischen 25° und 28°, so dass man gerne ins Wasser geht, aber es auch gut in der Sonne aushalten kann.

Für Ausflüge eignet sich die wunderschöne Altstadt von Alcúdia, der Touristenort Can Picafort und wenn es einem tatsächlich langweilig wird, bekommt man an jeder Straßenecke einen Mietwagen mit dem man in 45 Minuten in der Hauptstadt Palma ist.

All-Inklusiv-Himmel

Uns war erstaunlicherweise überhaupt nicht langweilig. Wir haben jede Sekunde dieser zehn Tage voll und ganz genossen. Wir haben uns bei jeder Gelegenheit die Bäuche mit frischem Fisch vollgeschlagen, wir haben die Vormittage am Meer und die Nachmittage am Pool verbracht und wir haben den Kindern jeden Wunsch erfüllt. Auch die hundertste Runde Uno wurde in dieser entspannten Umgebung nicht langweilig. Und auf die Lieblingsfrage des kleinen Münsteraners „Darf ich noch ein Eis?“ gab es nur eine Antwort: „JA!“.

Abends haben wir sogar richtig Spaß gehabt bei der Zaubershow und der Minidisko, denn die Faszination der Kinder war total ansteckend. Manchmal haben wir uns zwischendurch angesehen und mussten beide über diesen absurden Zustand der Entspannung lachen. Das Münsterbaby hat es natürlich auch dort hervorragend ohne oder mit minimalsten Schlafmengen geschafft uns tagsüber auf Trab zu halten, aber wir haben das viel besser gemanaged, denn wir hatten ja sonst nichts zu managen.

Familienzimmer-Romantik

Wenn die Kinder dann in ihrem gemeinsamen Zimmer im Bett lagen und selig lächelnd von ihren Abenteuern am Meer träumten, fing für uns die Paarzeit an. Wir setzten uns mit Cocktails, Wein und einer Dessertplatte auf den schönen Balkon mit Meerblick und hörten der richtig guten Life-Musik vom Abendprogramm zu. Wir haben diese unausweichliche Romantik als Paar gebraucht. Das wird einem erst klar, wenn man es hinter sich hat.

Der kleine Münsteraner kann sich auch noch sehr gut an diesen Familienurlaub erinnern und fragt häufig, wann wir wieder nach Mallorca fliegen. Ich glaube, die Insel wird uns noch häufiger sehen. Das Hotel war zwar perfekt für unsere Situation im letzten Jahr, doch ich glaube in der Hochsaison wäre es uns zu wuselig dort.

Ward ihr schon mal auf Mallorca? Wo genau und wie hat es euch da gefallen? Habt ihr Hoteltipps für uns?

Quality Time ist für alle da! #bicqualitytime – Werbung

Wir alle haben Zeiten und Tätigkeiten in unserem Leben, die machen wir nicht unbedingt immer mit Genuss. Putzen zum Beispiel, oder auch ein krankes, quakiges Kind bespaßen. Es muss gemacht werden und wir geben unser Bestes, aber qualitativ würde ich das nicht zu den wertvollsten Zeiten in meinem Leben zählen.

Dann gibt es da noch die absolut einmaligen Highlights. Die ersten Schritte oder das erste Wort der Kinder. Die super Konferenz oder auch der schöne Urlaubstag. Viele Dinge kann man nur ein einziges Mal erleben und sie hinterlassen tiefe, berührende Spuren in unserem Herzen. Einiges – wie einen netten Grillabend mit Freunden oder einen schönen Ausflug zum Zoo – kann man wiederholen. Vieles ist aber einmalig und lässt sich mit der Intensität der Gefühle kein zweites Mal reproduzieren.

Wenn es also bei der qualitativ wertvollen Zeit, um die besonderen Momente geht, müsste ich versuchen so viele besondere Momente wie möglich zu erleben. Und bedeutet das automatisch, dass ich um die tollen Momente der Kinder nicht zu verpassen, all meine Zeit mit ihnen verbringen muss?

Was ist dann mit all den anderen wertvollen Momenten in meinem Leben – außerhalb des Mutterseins? Ist das überhaupt möglich in Vereinbarung zu bringen oder wird Quality Time für mich immer auch Kompromiss bedeuten müssen?

Und sollen diese einmaligen Highlights die einzig qualitativ hochwertigen Momente in meinem Leben sein? Wird das alles sein, was unser Leben ausmacht und der große, schwammige Alltag bleibt eine graue Suppe? Wie traurig!

Ein Erklärungsversuch

Und genau da liegt das Missverständnis bezüglich des Begriffs “Quality Time”. Ich versuch es mal zu erklären…

Kennt ihr diese Momente in denen euch die Kinder eine Geschichte erzählen oder etwas aus der Schule/dem Kindergarten berichten und ihr seid so richtig dabei? Ihr seht ihre strahlenden Augen und nehmt ihre ganze Stimmung und Intention voll in euch auf. Das ist so ein wertvoller Moment! Und von solchen Momenten gibt es ganz viele in unserem Alltag. Schön, oder?

Klar, wenn ich mit den Kindern auf dem Spielplatz abhänge, guck ich oft auf mein Handy oder gehe im Kopf die To-Do-Listen und Einkaufszettel durch. Aber dann gibt es auch dort den Augenblick, da ruft mich der kleine Münsteraner und ich merke wieder diese Lust mich auf ihn einzulassen. Auf ein Spiel, ein Lied, einen gemeinsamen Moment und dieser Moment gehört nur uns und gibt mir mindestens genauso viel Kraft wie meinem Kind.

Dieser Moment in dem wir uns nah sind und uns absolut verstehen. Dieser Moment, der berührt mich und senkt mein Stresslevel ganz immens. Das ist Quality Time pur!

Worum geht’s denn jetzt?

Letztes Jahr gab es unter den Väterbloggern einen kleinen Hahnenkampf um das Thema. Mark schrieb, dass es für ihn nicht darauf ankommt viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Ihm ist es wichtiger seine Zeit mit den Kindern bewusst und intensiv zu nutzen. Andererseits argumentierte Jochen mit genau den oben beschriebenen einmaligen Momenten die man nur erlebt, wenn man auch viel Zeit mit den Kindern verbringt. Diese Momente ergeben sich nämlich nicht nur im Urlaub oder bei einer geplanten Aktivität. Oft erlebt man die wertvollen Momente bei ganz alltäglichen Dingen, wie dem Wickeln oder Trösten, sagt er.

Beide haben wohl mit ihren Argumenten recht und reden doch in meinen Augen aneinander vorbei. Da geht es den Vätern nicht um den Begriff Quality Time, sondern um die – zugegebenermaßen bei den oben genannten Vätern sehr unterschiedliche – “Selbstverwirklichung”. Den Unterschied zwischen Quality Time und Selbstverwirklichung kann man sich selbst ganz gut aus diesem Text herleiten.

Denn bei Quality Time geht es nicht wirklich um die Menge an Zeit oder den präsentablen Outcome. Es geht um die Intensität, die Verbindung zwischen zwei Menschen. Es geht darum bewusst und mit seinem Kind gemeinsam, den Augenblick zu erleben.

Die Herausforderung

Und das ist gar nicht so einfach, dafür muss man sich nämlich öffnen. Man muss seine eigenen, ganz persönlichen Bedürfnisse in Verbindung bringen mit denen eines Kindes, das dies nicht bewusst tun kann.

Man muss die Welt um sich herum vergessen und nur sein Kind und sich selbst in dem Moment zulassen. (Und vor allem das Smartphone mal weglegen! *notetomyself)

Dieses sich aufeinander besinnen und gemeinsam an der Verbindung wachsen macht doch den Moment wertvoll. Ob das jetzt beim gemeinsamen Wandern im Sauerland oder beim Malen am Esstisch passiert, ist doch im Endeffekt wurscht.

Das Malen am Esstisch lässt sich aber für mich aktuell besser im Alltag integrieren und fördert meine Söhne in ihrer Kreativität. Und mich entspannt es ungemein. Julia und Mario haben mal in einem Interview zu dem Thema den Nagel auf den Kopf getroffen: Quality Time heißt mit Kindern auch oft einfach nichts machen. Denn wenn man sich eine tolle Aktivität ausgedacht hat, passiert es oft genug, dass die Kinder nicht mitspielen wollen. Oder man hat soviel geplant, dass überhaupt kein Raum für eine zwischenmenschliche Verbindung bleibt.

Was ich eigentlich damit sagen will

Wenn ihr das nächste Mal Quality Time mit den Kindern möchtet, dann schaltet einfach mal wieder einen Gang runter. Lasst euch mal von den Kindern führen. Werdet euch bewusst, dass der einzige erwartete Outcome von so einer Quality Time die gestärkte Verbindung mit eurem Kind ist. Es braucht dafür nichts anderes als eure Aufmerksamkeit und Liebe. Quality Time beginnt mit einem Lächeln und einer sanften Berührung und endet in einer Erinnerung aus der ihr noch nach Stunden und Tagen Kraft schöpfen könnt. Ganz allein dadurch, dass wir Eltern sind, die sich interessieren, die nachfragen, die zuhören und einfach mal da sind, verbringen wir oft schon Quality Time mit den Kindern. Das kann, muss aber kein besonderes und einmaliges Highlight sein! Das kann man mit dem Label Quality Time benennen, muss es aber nicht.

Mich erinnern gerade die bunten Bilder und Kunstwerke vom letzten Mama-Sohn-Nachmittag mit meinem großen kleinen Picasso an den albernen Witz den er dazu erfand. Ich sehe förmlich wieder seine Aufregung als er mich im Papierflieger basteln übertraf und spüre meinen Stolz über seine Hartnäckigkeit etwas Neues zu erlernen. Ich liebe diese Nachmittage an denen wir zusammen sind und eigentlich nichts machen. Der Papa genießt in der gleichen Zeit die abenteuerlich sportlichen Aktivitäten mit dem kleinen Bruder beim Kinderturnen.

Pläne sind Schwäne, oder so.

Und wenn es mal nicht nach Plan läuft, weil das Münsterbaby wieder krank ist oder der Papa länger arbeiten muss, dann halt nicht. Wer schreibt uns schon vor, wie wir unsere Zeit gestalten und wie und wann wir qualitativ hochwertige Zeiten erleben müssen. Niemand! Denn was mir wertvoll ist und wann sich mein Kind für mich öffnet, das kann ich nicht planen. Ich kann mich nur öffnen, den Kindern Raum und Zeit geben und den Dingen ihren Lauf lassen.

Wenn ihr darüber nachdenkt fällt euch sicherlich mindestens ein schöner Moment mit den Kindern ein. Habt ihr da etwas besonderes unternommen, oder einfach nur Alltag gelebt? Wie entstand in diesem Moment eine Verbindung zwischen euch? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Warum Werbung mit BIC: Dieser Artikel wurde gesponsert von der Kampagne #bicqualitytime. Vielen Dank an den Sponsor BIC, der mir völlig freie Hand beim Schreiben ließ. Die für die Fotos zur Verfügung gestellten Materialien waren Inspiration aber nicht Anlass für diesen Artikel. Vielmehr arbeitete dieser Text schon länger in mir und durch das Sponsoring sind andere schöne Dinge für Münstermama möglich geworden.