Mamas Stories
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Ferien, offline Leben und der ganz normale Familienwahnsinn

In den letzten zwei Wochen war hier absoluter Ausnahmezustand und das hatte gleich mehrere Gründe. Wir hatten viele Lieblingsmenschen bei uns zuhause und sind auch noch kurz vereist, aber jetzt gerade freue ich mich euch überhaupt wieder etwas erzählen zu können! Wie viele von euch auf Instagram und Facebook bereits gesehen hatten, war ich plötzlich stumm!

Das lag einzig und allein an meinem alten Handy. Das gemeine Teil hat mich unsäglich im Stich gelassen. Leider hat es auch auf alle technischen Wiederbelebungsversuche (durch den Liebsten) und alles verzweifelte Anflehen (meinerseits) nicht mehr reagiert. Wir haben es zwar noch immer nicht endgültig aufgegeben, aber nach 10 Tagen ohne telefonische Erreichbarkeit und Internet ist mir der Geduldsfaden gerissen und ich hab ein neues Smartphone besorgt. Jetzt bin ich wieder da und hab euch auch ganz viel zu berichten!

Die ersten Ferientage haben wir viel Besuch von meiner Familie bekommen. Diese wohnt so weit weg, dass man sich nur alle Jubeljahre mal in echt sieht. Mehr als Mama und Papa im Haus erleben die Kinder selten über mehrere Tage und so war das für die Kinder eine ganz neue Erfahrung.

Während ich mich so richtig wohl fühle, wenn ich in einem Gespräch zwischen zwei/drei Sprachen hin und her wechseln kann und alle gleichzeitig reden, war das Stimmengewirr für den kleinen Münsteraner total aufregend. Er war während der Tage nur noch aufgedreht und hibbelig. Danach hat er fast zwei ganze Tage gebraucht, um wieder runter zu kommen. Jetzt – eine ganze Woche später- kommen von ihm immer noch Fragen wie „Mama, was heißt Spielplatz auf Englüsch?“.

Der kleine Münsteraner hat jeden Morgen mit seiner Uroma gekuschelt und geschmust und tagsüber mit meinem allen anderen getobt. Zum ersten Mal hat er mich auch bewusst nach meiner Mutter, die er ja leider nie kennenlernen konnte, gefragt. Das war richtig schön für mich.

Beide Kinder waren drei Tage lang jede Sekunde bei irgendwem auf dem Arm oder hatten jemanden, der sich auf sie allein konzentrierte. Ich habe das Gefühl, der kleine Münsteraner hat erst während dieser Tage ein Gefühl für das Wort Familie bekommen. Mir treibt es natürlich die Tränen in die Augen, dass er diese nicht ständig um sich hat, aber so ist das halt bei uns. Dafür haben meine Kinder auf fast jedem Kontinent dieser Welt jemanden, den sie zu ihrer Familie zählen können!

Nachdem der Besuch wieder aufbrach erfasste uns alle irgendwie ein Gefühl der Leere und da der Liebste noch Urlaub hatte, sind wir noch für drei Tage zu den Großeltern gefahren. Mit kleinen Kindern und vor allem mit Babies ist es ja immer so als ob man auswandern will. Mit dem was wir für zwei Nächte im Auto hatten, könnte man das auch ohne Probleme.

Was wir dann dort bei den Großeltern so erlebt haben, zeige ich euch die Tage!

Eure Münstermama

Kategorie: Mamas Stories

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Leila schreibt als Münstermama seit 2014 über Familie, Food und Reisen. Als Gründerin des Münsteraner Bloggernetzwerks MünsterBLOGS vermittelt sie Kooperationen und organisiert regelmäßig Bloggerevents.

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