Ge...macht
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[fotografiert] Der kleine Fotograf – Die Welt aus der Perspektive eines Kleinkinds

Das Kinderzimmer ist ein sehr beliebt.

Das Kinderzimmer ist ein sehr beliebt.

Der kleine Münsteraner hat das Fotografieren für sich entdeckt. Anfangs hatte ich ein wenig Hemmungen im meine kleine Lumix* in die Händchen zu geben und dachte über den Kauf einer Kinderkamera nach. Aber nachdem ich mich ein bisschen informiert hatte, verwarf ich diese Idee und vertraute meinem Kind die gute Kamera an.

Vom Nikolaus werden aktuell fast täglich Bilder geschossen.

Vom Nikolaus werden aktuell fast täglich Bilder geschossen.

Er kann die Kamera gut halten mit seinen kurzen Fingern, das Display ist schön groß und der Automatikmodus macht auch bei dunklem Winterwetter ganz passable Bilder. Solange er in meiner Nähe damit fotografiert und die Schlaufe um das Handgelenk hat, mache ich mir keine Sorgen mehr.

Er fotografiert sich auch gerne selbst oder seinen Schatten.

Er fotografiert sich auch gerne selbst oder seinen Schatten.

Die Katze ist selten davon begeistert, wenn man ihr den Blitz vor die Nase hält, aber sie ist sehr geduldig mit dem kleinen Fotografen.

Die Katze ist selten davon begeistert, wenn man ihr den Blitz vor die Nase hält, aber sie ist sehr geduldig mit dem kleinen Fotografen.

Seine Fotos zeigen meist sehr deutlich, dass es kleinen Kindern unheimlich schwer fällt auch nur Hundertstelsekunden still zu halten. Es ist fast immer Bewegung im Bild bzw. sind die Bilder oft leicht unscharf, da der Autofokus gar nicht schnell genug sein kann…und das mit dem erst halb andrücken zum Fokussieren, kann man von ihm natürlich auch noch nicht wirklich erwarten bei den feinen Tasten.

Sein Finger, der Griff von einer Küchenschublade und Mamas abgewetzte Schlappen sind alle gleich interessant.

Sein Finger, der Griff von einer Küchenschublade und Mamas abgewetzte Schlappen sind alle gleich interessant.

Und seine Spielzeugautos werden sowohl einzeln, als auch in ihrer Gesamtheit gerne abgelichtet.

Und seine Spielzeugautos werden sowohl einzeln, als auch in ihrer Gesamtheit gerne abgelichtet.

Wenn der kleine Münsteraner fotografiert, dann sind ganz andere Motive interessant als das was wir Erwachsenen dafür halten. Er fotografiert mit Vorliebe klitzekleine Details und macht ausgiebig viele Fotos auf denen ich hinterher gar nicht so genau erkennen kann, was ihn da so interessiert hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er oft auf den Auslöser drückt, während jemand mit ihm spricht oder er eigentlich noch auf dem Weg zum angestrebten Motiv ist. Die Perspektive eines Kleinkinds unterscheidet sich auf jeden Fall deutlich von meiner.

Nachdem er seinen kleinen Tannenstrauß geschmückt hatte, musste der natürlich auch direkt fotografiert werden.

Nachdem er seinen kleinen Tannenstrauß geschmückt hatte, musste der natürlich auch direkt fotografiert werden.

Jedenfalls hat er großen Spaß an der Sache und kann so auch schnell einen ganzen Regennachmittag lang selbst beschäftigen.

Seine Legokonstruktionen müssen genauso für die Welt dokumentiert werden.

Seine Legokonstruktionen müssen genauso für die Welt dokumentiert werden.

Machen eure Kinder auch Fotos? Mögt ihr sie uns mal zeigen?

Eure Münstermama

1 Kommentare

  1. Finde ich super! Das mit den Kinderkameras halte ich auch für ganz großen Quatsch. Meine Nichte hat so eine zum Geburtstag bekommen. Gut, man kann sie besser festhalten (sie hat zwei große Griffe), aber dafür ist die Bildqualität unter aller Kanone. Entschuldigung, aber ZWEI Megapixel?! Das ist absolut lächerlich und dann kostet das Teil schlappe 60 Euro. Das erinnert mich von der Qualität an mein erstes Handy mit Kamera – geht heute gar nicht mehr. Da würde ich dem Kind lieber eine günstige Digicam kaufen, wenn es unbedingt eine eigene braucht oder aber man seine nicht dem Kind überlassen will (meine würde ich keinem Kind in dem Alter in die Hand drücken, dazu war sie zu teuer).

    Die Fotos vom kleinen Münsteraner sind jedenfalls super! 🙂 Aber am meisten lachen musste ich über den Satz: „viele Fotos auf denen ich hinterher gar nicht so genau erkennen kann, was ihn da so interessiert hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er oft auf den Auslöser drückt, während jemand mit ihm spricht oder er eigentlich noch auf dem Weg zum angestrebten Motiv ist.“ 😀 Ich stelle mir das vor, Mama guckt verzweifelt auf das Bild und sucht das spannende, während der Mini-Münsteraner eigentlich nur zufällig auf die Taste gekommen ist! 😉

    Liebe Grüße
    Nele

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