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[gekocht] Quarkauflauf als Seelenstreichler

Nach den schönen Sonnentagen im März und April ist ausgerechnet der Mai bei uns ganz verregnet und kalt. Ich hol mir abends schon immer wieder die Heizdecke mit ins Bett, dabei bin ich doch gar keine Frostbeule.

In der Kita greifen die Schnupfnasen wieder um sich und der kleine Münsteraner scheint alles mitnehmen zu wollen, was es an Bakterien zu verteilen gibt. Er ist, wenn er kränkelt, seinem Vater sehr ähnlich. Eigentlich möchte er dann am liebsten den ganzen Tag kuscheln und lesen. An solchen Tagen helfen nur noch ganz viele kleine und große Streicheleinheiten für die ganze Familie.

Zum Mittag greife ich da am liebsten auf gut vorzubereitende Gerichte zurück und als Ausnahme für so nasskalte Tage gibt es dann auch mal ein süßes Essen. Meist mache ich die Auflaufform schon am Abend fertig und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank, aber das lässt sich natürlich auch ganz frisch machen! Wenn er dann fertig duftend auf dem Tisch steht werden meine Männer plötzlich ganz wach und sitzen schnell glücklich mampfend vor ihren Tellern. Kann es ein schöneres Kompliment geben?

Das Rezept stammt aus Anni kocht für Kinder und wird hier immer nur leicht modifiziert.

3 Eier und 500 g Magerquark verrühren, dann 2 EL geschmolzene Butter, 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver und 75g Zucker hineingeben und weiterrühren. Eine Auflaufform mit Brot/Trockenkuchenresten/Toast auslegen und die Quarkmasse drübergeben. Jetzt könnt ihr beliebiges Obst drauf verteilen. Unser Favourite sind Apelstückchen, die ich vorher in Zimt und Zucker gebadet habe. Das ganze muss jetzt für 60 bis 70 Minuten bei 180 grad backen. Ich backe es meist die letzten 20 Minuten mit Alufolie drüber, sonst wird er zu dunkel. Schmeckt besonders gut warm, egal ob mit oder ohne Puderzucker drauf!

Kommt gut durch die Regenzeit! 😉

Eure Münstermama

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