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Kindkrankchaos und Adventsgemütlichkeit mit Rezept für das einfachste Honigkuchenhaus der Welt

Erstmal…Happy Nikolaus! Kinder versorgt? Alle zufrieden? Super, dann weiter im Text…

Der erste Winter im Kindergarten ist hart. Wer euch etwas Gegenteiliges erzählt, der lügt. Die Kinder müssen sich nicht nur an den täglichen Rummel, die vielen Menschen und neuen Bezugspersonen gewöhnen. Ganz besonders anstrengend für die kleinen Körper sind die vielen neuen Bakterien- und Virenkulturen, die so ein Kindergarten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregelungen nun mal zu verteilen hat.

Der kleine Münsteraner und wir Eltern sind schon immun gegen die meisten dieser lustigen Biester, aber das Münsterbaby nimmt dieses Jahr wirklich alles mit, was es zu verteilen gibt. In den letzten Wochen hatten wir neben sämtlichen Backen- und Eckzähnchen und den damit einhergehenden Wehwehchen (wunder Po, Sabberflüsse und Triefnase) auch noch eine fette Bindehautentzündung, eine Mandelentzündung, die sich auch noch zu einer fiebrigen Mittelohrentzündung ausweitete. Ein Antibiotikum und etliche schlaflose Nächte später kündigt sich die erste Magen-Darm-Welle an und ich bereite schon den Urlaubsantrag für den Fall der Fälle vor.

In solchen Wochen bin ich wiedermal unendlich dankbar, dass ich nicht alleinerziehend bin und der Liebste sich auch an der Gesundung der Kinder beteiligt. Wir wechseln uns gut ab mit der Betreuung, den Arztgängen und dem ganzen anderen Spaß. Wenn ich total genervt bin, weil ich den ganzen Tag nur angemault wurde, übernimmt er die Schlafbegleitung und ich rette ihn, wenn das Münsterbaby sich einschreit und einen Wechsel braucht.

Zum Glück waren wir auch schlau genug – gerade in der letzten Woche – nicht zu hohen Ansprüchen gerecht werden zu wollen. Wir haben uns öfter mal etwas vom Lieferdienst gegönnt, die Wäsche eine Woche lang sich selbst überlassen und viel im Internet statt im Geschäft geshoppt. Als dann auch noch die Spüle in der Küche den Geist aufgab und für eine Überschwemmung sorgte, haben wir alle Verabredungen der kommenden Tage abgesagt und auch den Besuch für die ersten Adventswochenenden wieder ausgeladen. Sorry, das ist wirklich schade gewesen, aber wir brauchten die Zeit.

Jetzt laufen zwar immer noch ganze Schnottflüsse aus der Nase des Münsterbabys aber wir sehen das Licht schon am Ende des Tunnels. Der Mann hat die Spüle wieder tipitopi repariert und wir konnten unsere heißersehnte Adventstradition wiederaufgreifen und ein Honigkuchenhaus backen.

Das macht uns allen großen Spaß und am Ende hat man eine wirklich coole Deko. Genascht wird das Haus bei uns erst an den Weihnachtstagen!

Hier für euch meine Anleitung und die Vorlage als PDF zum Ausdrucken. Wer es sich noch einfacher machen will, bestellt sich das Royal Icing (*affiliate link) zum anrühren. Dann hantiert man auch nicht mit dem rohen Eiweiß rum.

Und jetzt geh ich gleich mit dem kleinen Münsteraner auf den Weihnachtsmarkt! Nur wir zwei <3

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