OnTour
Kommentare 1

[OnTour] Ein Städtetrip mit Kleinkind in Bremen

Ein Städtetrip mit Kleinkind? Klar, zumindest in Bremen ist das kein Problem! Und auch in den meisten anderen Großstädten gilt: Wenn man sich an ein paar Grundregeln hält, klappt das ganz hervorragend, denn eigentlich sind Städte ein großer Abenteuer-Spielplatz.

Da wir an einem sehr heißen Wochenende da waren, war es wichtig eine gute Basis zu haben.

Also haben wir in unserer kleinen Ferienwohnung im Schnoor immer gut gefrühstückt und sind dann gut gestärkt und mit viel Wasser im Rucksack auf Erkundungstour gegangen.

Wenn man die Augen offen hält gibt es an vielen Ecken Spielmöglichkeiten für die Kinder. Eine Mauer zum Balancieren, ein Brunnen zum Planschen oder auch nur eine Bank zum beklettern.

Straßenmusiker, wenn sie so tolle Musik machen wie diese hier, sind für unseren kleinen Münsteraner auch immer ein großes Highlight. Er ruft nach jedem Lied begeistert „Bravo“ und klatscht was das Zeug hält. Diese tolle Musikerin tritt übrigens morgen Abend in Münster auf!

Leider hatten wir den Buggy zuhause vergessen (grober Fehler!) aber dank des Laufrads und Papas Schultern, war auch das Problem eher nebensächlich.

Wir waren aber immer pünktlich zum Mittagessen und Mittagsschlaf wieder in der Ferienwohnung und haben diese Pause auch alle gut genutzt.

Natürlich waren wir Museums-Freaks auch einmal in der Bremer Kunsthalle. Dank der Breminale war der Eintritt frei und uns wurde sogar noch auf Nachfrage ein Buggy zur Verfügung gestellt. Es hat so gut getan in dem angenehm klimatisierten Museum den Vormittag zu verbringen. Da es recht leer war, hat auch das freudige Aufquietschen des kleinen Münsteraners niemanden gestört.

Er hatte größten Spaß einzelne Details der Kunstwerke ausfindig zu machen. Besonders die permanente Lichtinstallation von James Turrell, die durch drei Etagen des Museum geht, hat den kleinen Kunstentdecker fasziniert. Es war schon eine ganz andere Kunst ihn da wieder rauszubekommen.

Abends sind wir dann in wechselnden Lokalen essen gegangen. Natürlich ist es da leichter mit einem Kind, das grundsätzlich Vieles mag und gerne isst. Aber zur Not hätte er die eingepackte Stulle bekommen, zuhause gibt es ja abends auch meist nur Abendbrot. Die Schlafenszeit am Abend haben wir meist nicht so eng gesehen und sind nach dem Essen oft noch ganz gemütlich durch die Gassen geschlendert.

Sonntags gibt es auch einen herrlichen Flohmarkt auf der Bürgerweide. Da haben wir dem kleinen Entdecker sein langersehntes Glockenspiel gekauft.

Ein wirklich rundum gelungener Städtetrip. Bremen ist eine wunderschöne Stadt in der es noch viel mehr zu entdecken gibt und für Nordsee-Urlauber liegt sie praktisch auf dem Weg! 😉

Also, unsere Tipps für einen entspannten Städtetrip mit Kleinkind:

  • Immer genug Getränke und Notfall-Stullen oder Snacks dabei haben
  • Buggy/Kinderwagen oder Laufrad (natürlich mit Helm)
  • Pausenzeiten wie den Mittagsschlaf einhalten
  • Nicht zu viel vornehmen und lieber mal länger im Park oder im Café verweilen und dem Kind bei der Taubenjagd zusehen.

Habt ihr noch mehr Tipps und Tricks auf Lager? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Eure Münstermama

1 Kommentare

  1. Tina sagt

    Geeenauso halten wir es auch. So hat der Nachwuchs schon einige Städte zu Gesicht bekommen. Nur den Mittagsschlaf, den hält er unterwegs auch sehr gern im Buggy, was uns noch mehr Flexibilität ermöglicht.
    Nächste Woche geht es auf einen kleinen Skandinavien-Roadtrip, falls er mitspielt;-)
    Da Münster, Bremen und Hamburg auf unserer Tour liegen sollen, bin ich sehr dankbar für deine Tipps 😀
    Großes DANKESCHÖN!
    Tina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.