Mamas Stories
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Schlaf, Baby, Schlaf

Das Münsterbaby ist seinem großen Bruder in vielem sehr ähnlich, aber oft stellt er uns auch vor ganz neue Herausforderungen. Seit Monaten wacht er Nachts häufig auf, will gestillt werden oder einfach nur auf uns liegen und kuscheln. High need Baby oder einfach nur Kuschelmonster, das macht mich mittlerweile ziemlich fertig, da es so natürlich selten zu wirklich erholsamen Schlafphasen bei uns Eltern kommt.

Das Thema Schlaf ist immer präsent bzw. der Mangel dessen. So klagten wir mal wieder irgendwem, der sich nicht schnell genug retten konnte, unser Leid und wussten plötzlich keine richtige Antwort auf die Frage, wie es denn damals beim Großen war?

Stilldemenz lässt grüssen, musste ich doch tatsächlich in meinen alten Texten stöbern, bis ich mich erinnerte.

Hier ein Auszug aus Januar 2013:

„Unglaubliche 9 Monate haben wir so gut wie nie mehr als 1,5 Stunden am Stück geschlafen. Der kleine Held hatte Phasen in denen er stündlich gestillt werden wollte und Phasen in denen er einfach nur stundenlang wach war. Das alles war noch 2012. In diesem Jahr ist alles anders. In der Sylvesternacht ist uns aufgefallen wie grandios der kleine Mann schläft, wenn wir nicht im Raum sind und haben ihn schwuppdiwupp schon in der ersten Nacht des Jahres 2013 in sein eigenes Kinderzimmer verfrachtet.

Der Liebste bringt ihn abends ins Bett, lässt sich schön Zeit beim Wickeln und Umziehen. Oft gibt es noch eine schöne Massage mit Babyöl. Dann legt er den kleinen Helden in sein Bett, gibt ihm noch ein paar Schlücke ungesüßten Biofrüchtetee und dann wird schon der Schnuller gefordert. An manchen Abenden gibt es noch ein wenig Protest, oft aber auch nicht. Wenn dem kleinen Helden nicht gut ist (Erkältung und Bauchweh kommen ja schon ab und zu mal vor bei kleinen Kindern), singt der Liebste noch ein bis zehn Mal LaLeLu und spätestens danach gibt der kleine Held auf und schläft selig. Vom im Kinderzimmer verschwinden bis zum Schlaf sind es meist so 20-30 Minuten und das alles immer zwischen 19 und 20 Uhr. So können wir noch in Ruhe essen, fernsehen, diskutieren, planen und arbeiten. Je nach Tagesform wacht der kleine Held dann um 24 Uhr rum auf und fordert die erste Flasche. Wenn wir Glück haben ist das auch die letzte für die Nacht. Wahnwitzige 6-7 Stunden schläft er dann durch bevor er wieder Hunger kriegt. Dann hole ich ihn zu uns ins Bett und er darf nochmal trinken. Oft schläft er dann nochmal 1-2 Stunden, so dass ich selten vor 9 Uhr frühstücke.

Das war es auch schon. Für uns ist es die Sensation, aber zum Erzählen ist es sehr unspektakulär. Es passiert halt nichts mehr, wenn man es geschafft hat und das Kind zufrieden im eigenen Zimmer schläft. Dann muss man sich wieder mit sich selbst beschäftigen… *hihi*

Oft liege ich morgens wach, wenn der Liebste schon aufgebrochen ist und der kleine Held noch schlummert und genieße die Ruhe. In diesen Momenten bin ich hellwach und mein Körper kann es gar nicht erwarten aufzustehen und loszulegen. Doch normalerweise bleibe ich trotzdem liegen und stöbere über das Handy bei Pinterest (gibt es schon die Anonymen Pinterester?!) oder lese andere Blogs. Und wenn der kleine Held sich dann meldet bin ich ganz entspannt und starte glücklich mit ihm in den Tag. Danke mein kleiner Held, dass du uns in der stressigen Zeit soviel wunderbare Erholung schenkst und das dann auch noch mit einem strahlenden Lächeln am nächsten Morgen garnierst!“

Es besteht also durchaus Hoffnung, dass meine Concealer-Dichte unter den Augen langsam dünner werden darf (sorry, Bobby, i still love you!). Nächste Woche sind auch beim Münsterbaby die neun Monate erreicht. Ich geh dann mal den Liebsten vorwarnen…

Wieviel Schlaf braucht Ihr um euch gut erholt zu fühlen?♥

Kategorie: Mamas Stories

von

Leila schreibt als Münstermama seit 2014 über Familie, Food und Reisen. Als Gründerin des Münsteraner Bloggernetzwerks MünsterBLOGS vermittelt sie Kooperationen und organisiert regelmäßig Bloggerevents.

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