Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mamas Stories

Münsters Mamas – Nasila (Hair & Make-up Artist)

Die Interviewreihe Münsters Mamas stellt euch Münsteraner Frauen vor, die viel mehr als nur Mama sind. Sie arbeiten, haushalten, studieren und forschen. Münsters Mamas singen, tanzen und nähen. Sie sind selbstständig, sie sind alleinerziehend oder Hausfrau. Sie sind kreativ in ihrer Art mit den Herausforderungen des Familienalltags umzugehen und sie sind genauso verschieden, wie ihre Lebensumstände. Diese Interviewreihe bietet uns die Chance aus den Einblicken, die diese Frauen uns gewähren, neue Einsichten und Inspirationen für unser eigenes Leben mitzunehmen. Nasila – Hair & Make-up Artist, Stylistin, Sängerin und Mama Mein heutiger Gast hat schon viele Münsteraner Paare in ihr Eheglück begleitet, denn sie stylt die Bräute und wenn die Paare schlau sind, buchen sie Nasi gleich noch als Sängerin für die Feier. Nasila ist Mitte Dreißig und hat eine fast zehnjährige Tochter. Sie betreibt ein zuckersüßes Studio in der Buddenstr. 6, im Herzen der Münsteraner Altstadt. Sie selbst bezeichnet sich als Hair and Make-up Artist, Stylistin und Beautycoach. Aber sie ist auch noch Sängerin und hat in den letzten Jahren 2 erfolgreiche Singles veröffentlicht und …

#Mamafastet – Wie ich mich eine Woche lang selbst überliste

Fasten? Während man arbeitet, Kinder zu versorgen hat und der Haushalt laut ruft?! Das ist Fasten zugegebenermaßen eine Herausforderung. Zu Recht fühlen sich viele Eltern allein schon mit dem Gedanken ans Fasten überfordert. Doch ich faste Schlaf so wie alle Eltern! — Dani (@GluckeundSo) 1. März 2017 Ich werde es trotzdem wagen und lasse euch dieses Mal bei meiner Selbstgeißelung zusehen. Auf Instagram könnt ihr mitverfolgen wie es mir dabei geht. Warum ich faste, nach welcher Methode ich faste und mit welche Hilfsmitteln mir dabei zur Verfügung stehen, erzähle ich euch heute. Warum nur? Wir leben in einer Zeit in der alles immer und überall verfügbar ist, wir haben uns angewöhnt ständig etwas zu konsumieren und unsere Sinne sind oft überreizt. Ich merke immer deutlicher, dass ich mich damit nicht wohlfühle. Meine Schilddrüsenwerte sind noch nie so schlecht gewesen wie nach der letzten Stillzeit (Hashimoto) und ich lechze ständig nach dem nächsten Kau- und Geschmackserlebnis. Es ist höchste Zeit das wieder gerade zu rücken! Vor einigen Jahren – noch vor den Kindern – habe ich …

Quality Time ist für alle da! #bicqualitytime – Werbung

Wir alle haben Zeiten und Tätigkeiten in unserem Leben, die machen wir nicht unbedingt immer mit Genuss. Putzen zum Beispiel, oder auch ein krankes, quakiges Kind bespaßen. Es muss gemacht werden und wir geben unser Bestes, aber qualitativ würde ich das nicht zu den wertvollsten Zeiten in meinem Leben zählen. Dann gibt es da noch die absolut einmaligen Highlights. Die ersten Schritte oder das erste Wort der Kinder. Die super Konferenz oder auch der schöne Urlaubstag. Viele Dinge kann man nur ein einziges Mal erleben und sie hinterlassen tiefe, berührende Spuren in unserem Herzen. Einiges – wie einen netten Grillabend mit Freunden oder einen schönen Ausflug zum Zoo – kann man wiederholen. Vieles ist aber einmalig und lässt sich mit der Intensität der Gefühle kein zweites Mal reproduzieren. Wenn es also bei der qualitativ wertvollen Zeit, um die besonderen Momente geht, müsste ich versuchen so viele besondere Momente wie möglich zu erleben. Und bedeutet das automatisch, dass ich um die tollen Momente der Kinder nicht zu verpassen, all meine Zeit mit ihnen verbringen muss? Was …

Ich hab ein Baby

113 Mütternotruf: „Mütternotrufzentrale, bitte legen Sie nicht auf…Hallo?“ Junge Mutter im folgenden Anna: „Hallo, Ich …eh…ich hab ein Baby.“ Notruf: „OK, ist da noch eine Person bei Ihnen?“ Anna: „Nein, ich bin allein. Äh, wir. Meine Tochter schläft.“ Notruf: „Und wann haben sie zum letzten Mal eine andere Person gesehen? War das heute?“ Anna: „Oh, mein Mann…ich glaub, heute Morgen?“ Notruf: „Noch irgendeine Person?“ Anna: „Ich glaub nicht. Naja, vielleicht den Briefträger? Aber durch die Rollladen. Zählt das?“ Notruf: „Ich befürchte nicht. (Pause) Ich werde sie jetzt bitten die Rollladen hoch zu machen, ok? Lassen sie uns versuchen etwas Licht hinein zu lassen.“ Anna: „Wieviel Licht? Meine Tochter ist gerade erst eingeschlafen!“ Notruf: „Wo genau befindet sich ihre Tochter gerade?“ Anna: „In ihrem Stubenwagen. Sie schläft zum ersten Mal im Stubenwagen.“ Notruf: „Nur ein klein wenig Licht reicht schon. Versuchen sie jetzt die Rollladen hoch zu ziehen. Nur ein Stückchen.“ Anna: „Ok. (Pause) Ich hab’s. (Pause) Es ist hell. Es fühlt sich so hell an!“ Notruf: „Das ist gut! So soll es sich anfühlen! (Pause) …

Trauer um die eigenen Eltern – Auch nach 6 Jahren noch aktuell

Vor etwas weniger als 5 Jahren schrieb ich diesen Text auf dem alten Blog. Die Veränderungen von denen ich damals schrieb, nahmen kein gutes Ende. Der Kontakt zu meinen Vater starb im Grunde mit ihr und noch heute trauere ich um meine Mutter genauso, wie um das verlorene Bild von meiner heilen Welt in unserer Kindheit. Die Erinnerungen und Gefühle sind jedes Jahr, jeden Tag noch genauso intensiv wie damals. Wann diese heilende Zeit kommt, weiß ich noch nicht. Aber ich bete, dass es meinen Jungs  eines Tages leichter fällt ohne mich zu leben. Weil es noch genauso schmerzt ohne Dich zu sein… Ob es der Herbst ist? Die dunkleren Tage und die langsam hineinkriechende Kälte haben mir immer schon zugesetzt. Es wird in dieser Jahreshälfte viel intensiver gefühlt, meine ich. Die Leichtigkeit des Sommer’s schwindet langsam und an die Kälte muss ich mich gewöhnen. Dieses Jahr wartet meine Familie zudem auf zukünftige Veränderungen. Veränderungen für die ich nicht bereit zu sein scheine obwohl es mich nur sekundär betrifft. Die letzten Monate haben für mich …

Die Kinder sind mir zuviel! 5 Ideen gegen den Stress, die genau JETZT helfen

Erstmal: Wir sollten keine Angst haben das auch mal zuzugeben. „Ich kann nicht mehr.“ „Die Kinder sind mir gerade einfach zuviel.“ „Ich will nicht mehr, ich brauch eine Pause.“ Ich bin weder eine schlechte Mutter, noch liebe ich meine Kinder weniger, wenn ich diesen Satz ausspreche. Im Gegenteil, ich stelle fest, dass auch meine Kräfte ein Ende haben. Und diese Einsicht ist gesund und wichtig, das müssen auch die Kinder erfahren! Ihr seid mir zuviel. Kinder = Stress? Es gibt so Momente, da sehe ich es kommen. Ich kann es es förmlich sehen, wie meine Geduld und Kraft aus mir herausgesaugt wird. Meine Jungs fordern beide Aufmerksamkeit und ich bin einfach nicht in der Lage zu liefern. Ich will einfach mal allein sein. Oder zumindest sollen sie ohne mich spielen. Ich muss atmen und kriege keine Luft. Ich bin müde und werde dann selbst ganz unangenehm. So wie die Diva in der Schokoriegelwerbung, die einfach mal Schokolade braucht, um sich wieder in einen normalen Menschen verwandeln zu können. Ich brauch dann einfach mal Pause (oder …

Münsters Mamas – Theresa (Social Media Marketing)

Gleich in der ersten Woche des neuen Jahres geht es weiter mit den wunderbaren Münstermamas und ich bin so froh, all diese unglaublichen Frauen kennenlernen zu können. Sie öffnen mir und euch einen ganz privaten Einblick in ihr Familienleben. Letztes Jahr durften wir schon viel über Beata, Lisa, Nadja, Martje und Christine erfahren. So unterschiedlich die Frauen, so unterschiedlich ihre Lösungen für die Herausforderungen mit der Vereinbarkeit. Für mich immer wieder total interessant! Heute darf ich euch Theresa vorstellen. Sie ist Mitte 40 und lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter Antonia (16 Jahre) und der Labradorhündin Paula im Kreuzviertel. Theresa hat das geschafft, von dem viele träumen. Sie hat nach einer schweren Erkrankung mit Mitte 30 einen kompletten beruflichen Neuanfang gewagt und an unserer WWU Kommunikationswissenschaft studiert. Jetzt arbeitet sie freiberuflich im Bereich Social Media Marketing. Aktuell betreut sie Königskinder & Rebellen und ich durfte bereits mit ihr zusammenarbeiten. Blogger und Marketingmenschen von Firmen sind nicht immer die besten Freunde, aber Theresa ist super gut in dem, was sie tut und die Zusammenarbeit macht einfach …

Aleppo hat die Stille nicht verdient

Wir müssen über den Krieg reden! Wir müssen in diesen Tagen endlich anfangen über den Krieg zu reden. Wir müssen mit unseren Kindern reden und mit unseren Eltern, wir müssen unsere Arbeitskollegen und Freunde darauf ansprechen. Wir müssen vor allem endlich um all die Opfer weinen, wie wir um die Opfer von Paris und New York geweint haben! Wie können wir scharenweise Profilbilder auf „Je suis Paris“ umstellen und Filme über New York drehen, aber jetzt still sein?! Wir müssen um Aleppo genauso trauern, denn diese Menschen sind nicht weniger wert als Amerikaner oder Franzosen! Sie haben dunkle Haare und ihre Sprache ist arabisch, aber sie sind Menschen genau wie wir! Sie haben Kinder genau wie wir! Sie atmen, lieben und leben genau wie wir…nein, falsch. Sie lebten. Hello darkness, my old friend I’ve come to talk with you again Because a vision softly creeping Left its seeds while I was sleeping And the vision that was planted in my brain Still remains Within the sound of silence Die Menschen aus Aleppo schicken uns seit …

Münsters Mamas – Beata (Organisatorin „Tag der Muttersprache“)

Endlich geht es wieder weiter mit den Interviews mit Münsters Mamas! In der letzten Reihe ging es um Mütter in kreativen Berufen. Jetzt bin ich bei den Müttern zu Gast, die sich in der freien Wirtschaft bewegen. Beata ist eine faszinierende Frau voller Engagement und Idealismus. Sie ist Mama von den dreijährigen Zwillingen Levin und Arnel und kommt ursprünglich aus Polen. Hier in Münster hat sie, in einem Sprachkurs, ihren Mann kennengelernt und lebt aktuell mit ihrer Familie mitten im Herzen der Stadt! Beata arbeitet hauptberuflich in der Auftragsbearbeitung und nebenbei als freie Mitarbeiterin für ein Dienstleistungsunternehmen, das Content-Lösungen für Unternehmen anbietet. Als wenn zwei Jobs mit Haushalt und Familie nicht genug wären, engagiert sie sich noch als Organisatorin zusammen mit einem Team für den Tag der Muttersprache und ist aktives ordentliches Mitglied im Integrationsrat der Stadt Münster! Ich glaube, Beatas Tage können gar nicht genug Stunden haben und bin ehrlich beeindruckt von der Fülle der Aufgaben, die Sie ganz mühelos zu meistern scheint. Und wenn ich schon dabei bin…liebe Beata, dein Deutsch ist hervorragend! …

Mein (Familien)Glück – Ein offener Brief an alle, die glauben, ich hätte „Glück gehabt“

Es ist nämlich so: Das “Glück”, wie ihr es nennt, ist das Ergebnis von Entscheidungen und Arbeit. Glück mit dem Mann Ich habe mir diesen Mann ausgesucht. Einige Werte waren dabei wichtig, andere zweitrangig. Wir haben uns füreinander entschieden und gemeinsame Pläne geschmiedet. Unsere Beziehung, unsere Abmachungen und die geteilten Aufgaben im Haus und mit den Kindern sind das Ergebnis jahrelanger Gespräche, Diskussionen und Verhandlungen. Weil wir uns in der Basis unserer Werte und Ziele schon vor den Kindern einig waren, können wir auch in schwierigen Situationen Wege nach vorn finden. Streit im Glück?! Das läuft hier nicht immer harmonisch und Streit gehört zu unserer Beziehung dazu. Unsere Freunde zogen uns viele Jahre mit unserer gepflegten Streitkultur auf, aber viele sehen mittlerweile, dass es uns weitergebracht hat. Unser gemeinsames Leben, welches ihr “Glück” nennt, ist nicht auf eine zufällige Fügung des Schicksals, sondern auf BeziehungsARBEIT begründet. Glückliche Kinder Genauso verhält es sich mit den positiven Eigenschaften des kleinen Münsteraners. Viel positives ist ihm angeboren, keine Frage. Er ist besonnen, neugierig und glücklich. Zwar sagt man …