Alle Artikel in: Mamas Stories

Ein Neuanfang ohne Was,wenn Spiele

Ein Neuanfang ohne Was, Wenn-Spiele

Ein experimenteller Neuanfang, eine Mutter im Katastrophen-Modus, Veränderungen nach einer Erkrankung und wie ich mein ungesundes Gedankenspiel umdrehte. Im letzten Jahr war ich im typischen Mami-Katastrophen-Rad gefangen. Jede Sekunde meines Tages war gefüllt mit zeitlichem Druck, dem Gefühl jedem verpflichtet zu sein, zu wenig Mama für die Kinder zu sein und überhaupt nichts richtig hinzukriegen. Der Einschnitt Und dann kam der Worst Case. Ich musste ins Krankenhaus, ich konnte nicht bei den Kindern sein, nichts erledigen, nicht arbeiten, nicht schreiben, nicht mal lesen! Die Komplikation nach der OP war ein Riesenschock und ich hatte die erste Panikattacke meines Lebens. Diese Tage in der Klinik haben den Pause-Knopf gedrückt und plötzlich war es still um mich rum. Ich will ehrlich sein, diese Stille fühlte sich nicht gut an. Die Vollbremsung Schmerz, Stress und Schlaflosigkeit hatten mich über die vergangenen Monate gefühlt in einen Katastrophen-Zombie verwandelt. Nach außen wirkte ich häufig ganz normal wie immer, doch meine Herzensmenschen konnten mir den innerlichen Sturm ansehen. Im Klinikbett war ich plötzlich mit meinen Gedanken allein und konnte alle Was, …

Schnee in Münster an der Aa mit Juridicum erleuchtet und roter Bank kurz vor der Petrikirche am Exzellenzcluster Religion und Politik

Weihnachten mit Kindern

Dieser Text erschien zuerst in der Weihnachtsausgabe der Münsterschen Zeitung , 2017. Meine allererste Weihnachtskolumne. Als mein Mann und ich unser erstes Weihnachtsfest in Münster feierten, waren wir noch Studenten. Wir hatten damals eine kleine Bude in der Kuhstraße und gingen am Heiligen Abend in die Christmette in der Petrikirche. Weihnachten als Paar Ich kann mich noch gut an die Romantik dieser Zeit erinnern. Die Stille in der Stadt war ganz besonders an Weihnachten. Wenn wir im Dunkeln, einige Jahre sogar durch Schnee und Glätte, zu Fuß an der Aa entlang gingen, hörten wir nur das Rauschen des Wassers. Wenn man dann in die mit Kerzenlicht hell erleuchtete Kirche eintrat,  war man wirklich angekommen. Seit einigen Jahren gehen wir nicht mehr nachts in die Christmette. Unsere Kinder sind einfach noch zu klein dafür. Die Familien-Gottesdienste finden nachmittags statt. Nach dem Mittagsschlaf, vor den Geschenken. Wenn der Kinderchor singt und der Kaplan die Geschichte von Jesus Geburt mit den Kindern nachstellt, ist Weihnachten ganz plötzlich da. Dann sitzen wir alle zusammen und lauschen gespannt, singen die …

bye bye uterus als schrift auf herzgrafik

Bye Bye Uterus – Ein Abschiedsbrief

Ein Abschiedsbrief an meinen Uterus kurz vor der Hysterektomie und warum ich nicht mehr zulassen will, dass die Endometriose mein Leben auf Eis legt. Vorab: Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass hier Worte wie Blut und Periode vorkommen können, bekommt eine letzte Chance doch lieber einen netten Reisebericht zu lesen. Ich habe was, was du nicht siehst Die Endometriose ist nicht sichtbar und das sowohl an den Frauen, die daran leiden, als auch in der Gesellschaft. Man redet nicht darüber. Es ist unschön, denn ihre Hauptsymptome sind starke Blutungen, Unterleibskrämpfe und häufig sorgt die Endometriose auch für Unfruchtbarkeit. Ein klassisches Tabuthema. Auch ich habe erst nach meiner Diagnose im März 2019 erfahren, was das überhaupt ist. Begriffen habe ich es da aber noch nicht. „10-15 % aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahre entwickeln eine Endometriose. Selbst konservative Schätzungen sprechen von jährlich 30.000 Neuerkrankungen in Deutschland. Endometriose Vereinigung Deutschland e.V. Jetzt, nach neun Monaten starken Blutungen und Krämpfen, zwei ambulanten Eingriffen, einer missglückten Hormontherapie und vielen Schmerzmitteln (die übrigens nicht wirken), bin ich endgültig mürbe …

Nikolausfigur DIY als Adventskalender mit braunen Papiertüten

Der Immerwährende Adventskalender

Werbung – Der Immerwährende Adventskalender ist nachhaltig, verursacht keine zusätzlichen Kosten und hilft unsere Traditionen und Rituale zu pflegen. In unserem Münster ist die Weihnachtsstimmung schon eingezogen. Der große Tannenbaum vor der Lambertikirche steht, die Beleuchtung hängt schon in den Bäumen und auch eine Vielzahl an Weihnachtsmarkt-Buden wurde bereits aufgebaut. Kauf dich glücklich In den Geschäften begegnen mir jedes Jahr immer mehr fertige Adventskalender. Vom klassischen Schoko-Kalender bis zum großen Sockenpacket, von Kalendern für Foodies über Duftproben, Spielzeug für Kinder und Erwachsene, alles passt in einen bunten Pappkarton. Für jeden Geschmack gibt es den fertig gepackten Adventskalender. Und auch für diejenigen, die etwas selbstgemachtes verschenken wollen ist gesorgt. Millionen an DIY Möglichkeiten mit Tütchen, Kästchen, zum Aufhängen, zum Stapeln und sogar zum Selbstnähen bekommt man an jeder Ecke. Jeden Tag ein neues Ding? Doch egal für welche Verpackung man sich entscheidet, die Füllung macht vielen Kopfschmerzen. Jedes Jahr sehe ich wie Kolleginnen und Freunde sich bereits ab Mitte November auf die Jagd nach der perfekten Adventskalender-Füllung machen. Spielzeug, Nippes und Stehrumchen, Tee, Gewürze, Schokolade und …

Lykon myDNA Bericht enthält auch Rezepte und Lebensmitteltabellen mit Kennzeichnungen welche für meinen Gentyp geeignet sind

Ich kenne eine gute Fee – Dank myDNA Slim ohne Verzicht?

Werbung – Lykon myDNA Slim Dieses Jahr habe ich mich ja schon einige Male mit dem Thema Bodypositivity auseinandergesetzt. Um mich besser zu fühlen, muss ich definitiv zu meiner alten Form vor den OPs im Frühjahr zurück. Wenn ich ehrlich bin, gibt es auch bei mir immer viele Ausreden. Diese findet man, egal ob gesund oder nicht, wirklich leicht. Ich bin zum Beispiel ein grandioser Sport und Diäten-Verweigerer. Beim Sport fehlt mir bisher der Ansatz, der mich packt. Ein Sport der mir Spaß macht und bei dem ich nicht alle drei Sekunden ans Aufhören denken kann. (Empfehlungen nehme ich gerne entgegen!) Und die Ernährung? Es ist kompliziert. Wo ist meine Motivation? Ich liebe Essen. Daran kann man nicht rütteln. Ich liebe es zu kochen, zu naschen, zu schlemmen. Ich gehe gerne auswärts essen und ich liebe es, wenn mein Haus nach gutem Essen duftet. Die Menge kann man natürlich reduzieren, doch so viel esse ich gar nicht. Und eigentlich will ich ja eine Veränderung, die ich dann auch auf Dauer beibehalten kann. Doch viel weniger …

Veronika-Shanghai-2moms2continents-Briefwechsel-Vereinbarkeit-Expat-Skyline

Regentage in Shanghai & Münster – 2 moms on 2 continents

Veronika in Shanghai und Leila in Münster. Ein Briefwechsel zwischen zwei Freundinnen, beide Mütter und beide berufstätig. Zwischen uns liegen 8.754 km und sieben Stunden Zeitunterschied. Doch wie unterscheidet sich unser Leben wirklich? Leila in Münster Liebe Veronika, hier in Münster regnet es in Strömen und gestern am Feiertag waren die Jungs den ganzen Tag im Haus eingesperrt. Am Nachmittag schlug dann der Lagerkoller ein und der Kleine entschied seine Matschklamotten anzuziehen und durch die Pfützen vorm Haus zu springen. In solchen Situationen denke ich manchmal an die glücklichen Familien hier im Münsterland, die mit Oma und Opa zusammen auf dem Hof oder gleich um die Ecke wohnen. Da können die Kinder einfach mal schnell rüber hüpfen, wenn ihnen Zuhause die Decke auf den Kopf fällt. Feiertage und Vereinbarkeit Und dann diese Feiertage mitten in der Woche. Die Brückentage sind natürlich immer in irgendeiner Institution frei. Dieses Mal fiel Allerheiligen auf einen Freitag und trotzdem war die Kita am Donnerstag schon zu. Entweder Kita oder Schule hat dort eine Lehrerfortbildung oder beweglichen Ferientag. Natürlich überschneidet …

Küche-Dankbarkeit-Familienleben-Vorher-münstermama

Mein Küche brauchte ein Make-over (mit Vorher/Nachher Bild!)

Anfang Oktober postete ich auf Instagram ein Bild meiner Küche. Eigentlich war ich ziemlich stolz auf meine Küche und es folgten auch einige positive Kommentare. Doch es gab auch Privatnachrichten. Die waren nicht so positiv. Was ich nicht sah Man wies mich darauf hin, dass es besser aussehen würde, wenn wir unsere Spülmaschine auch mit einer passenden Front verkleiden. Und ich bekam einen netten Hinweis, dass es irgendwann für den Mikrowellenschrank auch eine Tür gab beim Schweden. Tatsächlich folgte auch eine Nachricht, in der ich darauf hingewiesen wurde, wie vergilbt doch das Rolladenband neben dem Küchenfenster sei. „Kann man ganz leicht austauschen!“ Ja, so sehr ich mich auch über die positiven Kommentare freute, nach dem ich das gelesen hatte, fing ich an meine Küche mit neuen kritischen Augen zu betrachten. Vielleicht haben sie ja recht und es ist alles nicht richtig so? Vielleicht sind die fehlende Tür, das vergilbte Rolladenband und die alten Fronten wirklich nicht gut. Wie es mir damit ging Vielleicht sind das Makel, die ich hätte selbst sehen sollen? Ich stand da, …

Frau unzufrieden hört und denkt nach über Selbstliebe

Selbstliebe, wenn der Körper gerade gar nicht positiv ist – Bodypositivity

Selbstliebe, auch wenn es mal hart wird? Kannst du deinem Körper verzeihen, wenn er dich mal im Stich gelassen hat? Findest du dich schön, auch wenn du gerade nicht dein Wohlfühlgewicht hast? Bist du zufrieden mit dir, wenn alle viel fitter zu sein scheinen als du? Das Wort Bodypositivity begegnet mir immer häufiger. Meist bei jungen, strahlend gesunden Menschen, die ihre Selbstliebe zelebrieren. Es sei ihnen gegönnt. Mir ist bewusst, kein Alter ist nur einfach. Doch ich finde, es ist wichtig Wertschätzung für den eigenen Körper zu lernen, auch oder gerade wenn es mal unschön ist. Das möchte ich meinen Kindern vorleben. Wenn es anderen auffällt, wird’s peinlich Vor einiger Zeit war ich auf einer Werksbesichtigung. Die Instagrammer unter euch haben es sicher mitbekommen. Wir haben eine interessante Führung durch Produktion und Hochregallager bekommen und ich, ich habe geschwitzt. Ich bin förmlich zerronnen, so fertig war ich. Jeder fühlte sich genötigt mich zu fragen, ob es mir gut geht. Das war zwar nett gemeint, aber einfach unangenehm. Die Gründe sind dagegen nicht von außen sichtbar. …

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Das erste Jahr mit Baby genießen – WOW MOM

Nicht nur überleben, sondern das erste Jahr mit Baby genießen! WOW MOM ist genau das Dorf, das uns Eltern oft fehlt im ersten Jahr. Und damit ihr direkt loslegen könnt mit dem Genießen: Zehn meiner persönlichen Babymama Tipps! Jeder zweite Babyratgeber und Blogpost zum Thema erstes Lebensjahr fängt mit den Worten an: „So überleben Sie das erste Jahr mit Baby“. So als ob ein Baby eine Naturkatastrophe oder eine schlimme Krankheit wäre. Mich ärgert das immer wieder. Ein Baby ist immer und überall das größte Geschenk! Ja, das erste Jahr ist anstrengend. Es ist aufwühlend, an die Grenzen treibend, herausfordernd und nicht selten schlaflos. Doch mal ganz ehrlich: Würdet ihr euer Kind wieder zurückgeben wollen? Na also. Alles was richtig schön ist, kostet eben auch Mühe. Und sind wir mal ehrlich, die meisten Dinge die man in solch besonderen Phasen wirklich braucht, sind keine Tipps die horrendes Geld kosten. Leider sieht man aber die einfachsten Lösungen oft nicht, selbst wenn sie einem direkt vor der Nase liegen. Das könnte am Schlafmangel liegen oder auch daran, …

Ehe-Partnerschaft-Liebe-Eifersucht-Trennung-Münstermama

Eifersucht – Eine Gefahr für die Beziehung?

Jetzt mal ehrlich, jeder von uns empfindet hin und wieder Eifersucht oder Neid. Doch wie geht ihr mit diesem Gefühl um und ist es wirklich so negativ, wie uns alle weismachen wollen? Redet ihr mit den Kindern über diese Gefühle? „Ich bin furchtbar eifersüchtig und treibe meinen Mann damit regelmäßig in den Wahnsinn!“ Ich möchte euch von zwei Situationen erzählen und auch davon, warum ich mittlerweile die gesunde Eifersucht als ein positives Gefühl betrachte. Vor kurzem hatten wir Besuch bei uns im Garten. Die Kinder spielten und wir unterhielten uns. Mein Mann stand am Grill und wendete Würstchen, ich trank ein Glas Weißwein mit meiner Freundin und genoss den entspannten Nachmittag. Doch immer wieder irritierte mich das Verhalten, der Frau, die sich zu meinem Mann an den Grill gestellt hatte. Kurz gesagt, sie flirtete auf Teufel komm raus. Ihr Verhalten war so offensiv und auch respektlos, dass es mich wurmte. War ich etwa eifersüchtig? „Erst mit 30+ und meinem Mann ist Eifersucht nur noch leichtes Kribbeln, vielleicht Schmunzeln“ An einem anderen Tag musste ich zu …