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Ein Familien-Kurzurlaub im Phantasialand – Werbung

Mit kleinen Kindern ins Phantasialand? Ob sich das lohnt und was das Phantasialand für Familien zu bieten hat, möchte ich euch heute erzählen. Übernachtet haben wir im Hotel Ling Bao und zum Abendessen und Frühstück durften wir das Restaurant Bamboo auf seine Familientauglichkeit testen.

Habt ihr Lust auf ein phantastisches Abenteuer? Ich hab viele viele Bilder für euch. Und wer noch mehr von unserer Reise sehen will, findet alle Videos noch auf meinem Instagram bei den Highlights!

Hotel Ling Bao

Das Hotel Ling Bao begrüßte uns schon bei der Ankunft mit sanften Klängen und warmen bunten Farben. Die Kinder waren sehr von der Größe der Lobby beeindruckt und entdeckten ganz schnell den Wasserlauf und die schöne Holzbrücke in die Bar.

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Man kommt im Hotel Ling Bao in eine völlig andere Welt. In jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, von Drachen und Löwen bis zu den Lampen und Vogelkäfigen vor den Fenstern. Wir fühlten uns so abenteuerlich und freuten uns riesig auf unser Zimmer! An der Rezeption wurden wir genauso freundlich und aufmerksam begrüßt wie übrigens die ganze Zeit im Phantasialand. Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Mitarbeiter wussten nicht, dass wir als Test-Familie eingeladen waren!

Auf dem Weg von der Lobby zu unserem Familienzimmer kamen wir zufällig am Spiel- und Tobe-Raum vorbei. Hier können die Kinder nach Herzenslust klettern und spielen während Mama und Papa ein paar Meter weiter in der Bar sitzen oder sich mal eine Auszeit im Mandala Spa gönnen.

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Apropos Pool! Die Poolanlage konnten wir leider nicht testen, denn der Kleine darf im Moment nicht ins Wasser. Aber seht ihr, wie herrlich der Poolbereich gestaltet ist? Das Beste: Es geht in dem roten Gebäude noch weiter und das Wasser ist beheizt! Das heißt, wer Badesachen mitnimmt, kann abends zur Entspannung auch bei kühlen Temperaturen noch ’ne Runde schwimmen. Nach einem aufregenden Tag im Park sicherlich auch mit Kindern eine schöne Sache zum Runterkommen!

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Unser Familienzimmer bestand aus einem Etagenbett im Stil einer chinesischen Dschunke und einem großen Doppelbett. Alle Betten waren sehr gemütlich und wir haben gut geschlafen. Ich bin mit meinem Rücken etwas empfindlich was durchgelegene Matratzen angeht. Aber hier hatte ich Glück und am nächsten Tag keinerlei Beschwerden. Für Babies kann man natürlich noch ein Babybett dazugestellt bekommen.

Im Zimmer war noch Platz genug für einen Schreibtisch, zwei Sitzgelegenheiten mit Tisch und dem Schränkchen, auf dem man seinen Koffer ablegen kann. Für die eine Nacht haben wir den großen Einbauschrank nicht genutzt, aber er bietet auf jeden Fall genug Platz für eine vierköpfige Familie. Besonders schön fand ich, dass hier überall an die Familien gedacht wurde. Ein kleiner Tritthocker ermöglichte es dem Kleinen auch im Bad und im Zimmer alles selbst zu machen. „Wie zuhause in chinesisch!“, meinte der große Bruder dazu.

Hotel-LingBao-Familienzimmer-Urlaub-Phantasialand-münster-collage Bad-HotelZimmer-Kinderbett-Hochbett-Ling-Bao-Hotel-Familienzimmer-Suite-Urlaub-Münstermama

Das Bad hatte ebenfalls eine angenehme Größe, so dass wir gut mit beiden Kindern vor dem Spiegel stehen konnten. Auch die Dusche war geräumig genug.

Wenn man sich als Eltern abends noch mit einem Drink in den schönen Garten setzen möchte, ist das kein Problem. Wir hatten unser eigenes Babyphone mitgebracht und draußen hatten wir guten Empfang, obwohl unser Zimmer im ersten Stock lag.

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Von den Zimmern mit Blick in den Garten kann man bei geöffnetem Fenster das Lachen und Johlen von der Taron Achterbahn erahnen. Der wunderschön gestaltete Garten mit den Wasserspielen und dem großen Koi-Teich hat uns total gut gefallen. Vom Garten aus kommt man als Hotelgäste übrigens direkt ins Phantasialand und landet nach wenigen Metern durch China Town auch schon in Klugheim.

Das macht vor allem für die Extra-Ride-Time Sinn, denn am Abend (ca. eine halbe Stunde nach Park-Schließung) dürfen Gäste der Hotels mit gültiger Karte vom Tag nochmal zurück in den Park. In dieser Zeit kann man ganz exklusiv für eine ganze Stunde in der Dämmerung auf den beiden Weltrekord-Achterbahnen Taron und Raik fahren!!! 

Abends haben wir bei geschlossenem Fenster übrigens nichts von der Bar oder Restaurant-Terrasse gehört. Die Klimaanlage, die sich in jedem Zimmer eigenständig steuern lässt, haben wir – wie immer – direkt ausgeschaltet, aber für heiße Tage ist das natürlich sehr gut!

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Aktuell gibt es immer wieder tolle Hotel Angebote. Das wirklich richtig umfangreiche Frühstücksbuffet ist immer inklusive!

Bamboo Buffet-Restaurant

Ein Highlight der Reise war für uns alle vier das Bamboo Restaurant. Gutes Essen gehört doch auch einfach zu einem guten Urlaub dazu, oder?! Und wir haben hier so gut gegessen! Die Mitarbeiter im Service und auch die Köche waren freundlich und locker. Hier reagierte man wunderbar entspannt und professionell auf meine neugierigen Fragen und auch die Kinder wurden aufmerksam gehört und gesehen.

Phantasialand-Restaurant-Bamboo-Familie-Kinder-Buffet-Asiatisch-Chinesisch-Thai-Japan-Indonesisch-Dessert

Direkt am Eingang des Restaurants bauen sich die verschiedenen Buffets auf. An den Fenstern weiter hinten befanden sich dann die Tische. Der Raum ist mit den flatternden Tüchern und Lampen leicht und doch gut strukturiert eingerichtet. So kann man sich auch als Familie wohlfühlen, wenn das Restaurant voll besetzt ist. Um uns herum hörte man viel Französisch und Englisch, aber auch Kölner scheinen hier gern mit der Familie essen zu gehen.

Es gibt zum Abendessen Gerichte aus insgesamt vier Regionen Asiens. Jede wird jeweils durch ein eigenes Buffet repräsentiert. Ich hab mich hauptsächlich in Japan und Indonesien rumgetrieben, den Mann hat’s kulinarisch nach eher Thailand gezogen.

Im Zentrum der Regionen-Buffets steht das Dessert-Buffet mit dem Eis-Teppanyaki. Hier mischt und hackt ein Koch Obst mit Eis und durch eine bestimmte Technik rollt sich das Eis dann auf. Ein toller Trend aus Thailand! Habt ihr das schon mal gesehen? Ist super lecker und frisch und sieht auch noch hübsch aus!

Neben den Hauptbuffets befindet sich natürlich noch ein extra Kinder-Buffet mit Nudeln, zwei verschiedenen Soßen und natürlich knusprigen Pommes. Hier findet man aber auch kindgerecht zubereitete chinesischen Nudeln, Mini-Frühlingsrollen und andere kleine Leckereien.

Für die Kinder gibt es direkt daneben auch einen eigenen Sweet-Table mit Puddings, Süßigkeiten, Kuchen, Obst und Schokolade! Die Freude der Kinder war groß und unsere Söhne konnten sich Dank der kinderfreundlichen Buffet-Höhe auch selber das Essen holen. Sie liefen mehrmals stolz wieder zum Kinder-Buffet zurück und aßen vermutlich allein deswegen schon einen Teller mehr 😉

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Hinter den Buffets findet sich dann noch die imposante Tepanyaki und Wok-Station an der einem die Köche auf Wunsch alles individuell und frisch zubereiten. Ich habe mir den Kabeljau mit grünem Spargel und Koriander grillen lassen. Herrlich! Der Mann ließ sich am Wok ein Gemüsegericht zaubern, das ebenfalls köstlich war.

Bamboo-Restaurant-Buffet-Asiatisch-Dessert-Nachtisch-Tee-Familie-Tipps-Reisebericht-Münstermama

Ich hätte mich den ganzen Abend noch im Bamboo Restaurant durch die Köstlichkeiten essen können, wenn ich nicht so müde gewesen wäre. Der Ingwertee zum Nachtisch war super zum Abschluss des aufregenden Tages und wurde stilecht in einer gusseisernen Kanne mit Zitrone und Honig serviert. Das Dessert Buffet war ein Traum: Knusprig saftige Apfel Gyoza, ein herrlich aromatisches und überhaupt nicht bitteres Matcha Tiramisu, ein perfekt gerolltes Mango-Tapanyaki Eis und die Erdnuss-Mouse. Ich war im Foodie Himmel und musste danach unbedingt in eine waagerechte Position wechseln!

Das Frühstück zur Übernachtung findet ebenfalls im Restaurant Bamboo statt. Dort schaute immer wieder einer der Drachen vorbei, die im ganzen Phantasialand umher spazieren. Beim Frühstück gab’s wirklich alles was wir uns vorstellen konnten. Brötchen, Croissants, Waffeln, Donuts, ganz viel Obst, Aufschnitt, Käse und sogar ein paar asiatische Frühstücks-Ideen wie Süßkartoffel mit Sesam!

Wer möchte bekam ein frisches Omlette oder Spiegelei und natürlich auch jede erdenkliche Kaffee-Spezialität. Rundum verwöhnt und gestärkt kann man sich dann mit Schwung ins Abenteuer stürzen!

Phantasialand mit (Klein)Kindern

Meine einzigen Bedenken vor diesem Ausflug waren, ob denn auch die Kinder in so einem großen Freizeitpark auf ihre Kosten kommen. Schließlich sind beide mit drei und sechs Jahren einfach noch zu jung für die krassen Achterbahnen!

Aber sobald wir uns etwas mehr mit den Angeboten auf der Internetseite beschäftigt hatten war klar, hier findet jeder was! Für die Vorbereitung kann man sich die Attraktionen online gut anschauen. Oft gibt’s auch Videos dazu und für den Aufenthalt hab ich mir die App auf’s Handy geladen, die uns dann sogar per „Navi“ zur nächsten Kinder Attraktion gelotst hat. Klickt euch einfach mal selber durch, ich finde das ist richtig gut strukturiert! 

Berlin-Karussell-Kettenkarussell-Wasserspiele-Kinder-Kleinkind-Phantasialand

Wir hatten super viel Spaß im großen Pferde-Karussell und sind eine Runde nach der anderen gefahren. Mal unten, mal oben, mal auf einem Schaukelpferd und mal in einer Kutsche! Das war so herrlich nostalgisch und in der Berlin-Kulisse der Zwanziger Jahre ein richtig schönes Erlebnis.

In das Kettenkarussell bin ich mit unserem Großen. Wir haben uns einen Paarsitz geschnappt und hatten großen Spaß, als die Fontänen unter unseren Füßen immer höher sprudelten. Man bekommt nur eine leichte Brise ab, aber es fühlt sich einfach herrlich an, über den „Wellen“ zu fliegen.

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Während wir im Kettenkarussell waren, hat der Papa den Kleinen in das Mini-Riesenrad gesetzt. Das dreht sich ganz langsam und er durfte sogar ohne Papa mitfahren. Ihr könnt euch vorstellen, wie stolz unser Dreikäsehoch war! Ich hatte übrigens bei allen Fahrgeschäften ein gutes Gefühl, denn die Mitarbeiter haben sehr gewissenhaft die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten und hatten immer ein Auge darauf, allen eine gute Zeit zu bescheren.

Familiencenter-Familie-Urlaub-Phantasialand-münster-collage

Besonders gelungen fand ich das Familienzentrum. Gegen Pfand gibt es Bollerwagen in verschiedenen Ausführungen. Außerdem findet man hier Wickeltische, Stille Räume und zwei nette Mitarbeiterinnen, die mit viel Gefühl auf die Wünsche und Fragen der Eltern eingehen. Wir fühlten uns gut aufgehoben und entschieden uns spontan doch dagegen, einen Bollerwagen zu nutzen. Im Endeffekt hat der kleine Wolbecker auch nur zwei Mal kurz auf Papas Schultern eine Auszeit gebraucht und ist den Rest der Zeit gut mitgelaufen.

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Selbst ohne Fahrgeschäfte hätte es schon genug spannendes für die Kleinen zu entdecken gegeben. Die verschiedenen Welten sind so detailreich gestaltet! Auf dem Bild links seht ihr die Häuser in Klugheim; rechts steht der Große vor einer Tür im Kinderland Wuze Town.

Auch der Shop war super schön gestaltet. Geschenke und Andenken, ich hab zum Glück keinen Ramsch gesehen. Mir gefielen die T-Shirts mit „Dia de los Muertos“-Motiv total gut!

Phantasialand-Shop-Drachen-Lolli-Geschenkideen-Freizeitpark

Als die Kinder schon total platt waren und sich „satt“ gefahren hatten, war unsere Abenteuer-Zeit. Auch hier wurde für Familien mitgedacht. Wenn man sich bei den Mitarbeitern meldet, braucht sich immer nur ein Elternteil anstellen. Der zweite Elternteil der mitfahren will, kann dann im „Baby-Switch“ Modus einfach die Kinder übergeben und direkt durchgehen!

Die Kinder haben an allen Ecken genügend Ablenkung, wie unten im Bild an den Trommeln. Hin und wieder tauchen auch Show-Acts auf und manchmal braucht man ja auch einfach mal eine Popcorn- und Saftpause.

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Nachdem ich mich überwunden hatte, kann ich stolz sagen: Eine Fahrt mit der Black Mamba ist megaoberhammergut! Der Münsterpapa hatte auch richtig viel Spaß auf Taron (wohlgemerkt nicht oben auf dem Bild zu sehen). Er freut sich schon darauf, in ein paar Jahren mit zwei größeren Jungs das Phantasialand zu erobern.

Unser Großer hat sich übrigens mit sechs Jahren auch auf seine erste Achterbahn-Fahrt begeben. Mit der schon drei Mal in Folge als beste Familien-Achterbahn ausgezeichneten Colorado-Adventure sind selbst wir Eltern schon als Kinder gefahren. Der Große war tief beeindruckt und ist jetzt ein kleiner Achterbahn-Fan!

Wir hatten zwei herrliche Tage im Phantasialand, bei denen von Abenteuerlust, Entdeckerfreude, Foodie-Genuß bis Entspannung wirklich alles dabei war. Ein toller Familien-Kurzurlaub! Da die Fahrt von Münster aus echt gut machbar ist und die Jungs so viel Spaß hatten, werden wir die Reise ins Phantasialand sicherlich wiederholen. Bis dahin haben wir auch noch einige Ziele und Ideen für das Münsterland in petto.

Na, jetzt mal ehrlich: Wer von euch traut sich noch auf eine Achterbahn?!

About Münstermama
Leila schreibt als Münstermama seit 2014 über Familie, Food und Reisen. Als Gründerin des Münsteraner Bloggernetzwerks MünsterBLOGS vermittelt sie Kooperationen und organisiert regelmäßig Bloggerevents.