Münsters Mamas
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Münster Mamas – Lilli L’Arronge oder Christine (Illustratorin)

Münster Mamas sind bunt und vielfältig!

Münster Mamas sind schön, witzig, klug, kreativ, mutig, faszinierend und interessant! Jawohl, wir Frauen schaffen nicht nur Haushalt, Kinder und Beruf, wir können auch noch inspirierend sein. Und das macht jede von uns auf Ihre ganz eigene Art!

Ein Interview in Münster

In den nächsten Monaten werde ich euch einige Frauen zeigen können, die bereit sind uns einen ganz privaten Einblick in ihr Leben zu gewähren. Heute fange ich mit Christine an. Ich habe sie unter dem Künstlernamen Lilli L’Arronge kennengelernt als sie bei der Buchparty zu „Leise pieselt das Reh“ die Kinder mit ihren wahnsinnig schnellen und mitreißenden Live Zeichnungen zum Staunen gebracht hat.

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Buchcover von „Leise pieselt“. Mit einem Klick kommt ihr zur Amazonseite, wo ihr das Buch bestellen könnt (affiliate link). Der kleine Münsteraner hat schon so einige Lieblingslieder 😉

Lili L’Arange heißt eigentlich Christine

Liebe Christine, eigentlich kannst du doch mit Stift und Zettel oder einem Notebook überall und zu jeder Zeit arbeiten, oder? Gibt es für dich dennoch einen festen Arbeitsplatz und eine geregelte Arbeitszeit?

Ja der Kopf, der arbeitet tatsächlich oft in unerwarteten Momenten, zum Beispiel ist mir der Untertitel zu „Leise pieselt das Reh“ unter der Dusche eingefallen. Viele Ideen stammen aus dem Alltag mit Kindern, aber das Sammeln passiert einfach nebenbei und lässt sich nicht so recht als Arbeitszeit abrechnen, weil direkt zeichnen tu ich die Ideen nicht. Die offizielle Arbeitszeit gibt’s aber auch, dann an meinem Schreib- und Zeichentisch in der Ateliergemeinschaft Hafenstraße 64.

Da muss ich meine Sammlung dann nur noch „aus dem Ärmel schütteln“… tja, wenn’s bloß immer so einfach wäre.

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2009 am Zeichentisch beim Colorieren von „Chaos in Bad Berleburg“

Brauchst du für deine Arbeit Distanz zum Alltag mit Kind, oder empfindest du es eher als Vorteil, wenn das Leben um dich rum trubelt? 

Trubel für die Ideen ja, zum Zeichnen ist ein wenig Ruhe schon besser. Vor allem wenn ich länger mal Pause damit mache, dann roste ich ein und dann dauert das oft sogar mehrere Tage, bis ich wieder richtig „drin“ bin. Das ist im Moment auch etwas schwierig, die Balance zwischen Kinder-Haushalt-Garten-Arbeit und Zeichen-Arbeit. Letzteres steht grade nicht so im Vordergrund.

Wie stellst du die Betreuung deiner Kinder sicher, wenn du arbeitest oder für irgendwelche Projekte unterwegs bist? Bist du zufrieden mit diesen Lösungen?

Meine beiden Mädchen gehen bis 15:00 Uhr in die Kita, mein Mann muss natürlich mit ran und wir haben zwei bis drei Babysitterinnen, die mal einspringen. Leider keine Omas oder Tanten oder so, die wohnen alle weit weg. Aber im Moment arbeite ich nicht so viel und bin viel zuhause, da ist das eh kein Problem. Als meine Kleinste ein Baby war, hatten wir ein Au-Pair Mädchen, das war großartig. Die hat 5 Stunden am Tag gearbeitet, hat die Kleine im Tragetuch rumgetragen und mit ihr Ewigkeiten auf dem Petziball verbracht. Da konnte ich in den Stillpausen immer wieder mal an den Schreibtisch und hab in der Zeit wirklich ein Buch fertiggemacht. Ein Wahnsinns Luxus.

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2009 schwanger am Schlagzeug beim Videodreh mit der Band“ Die Kernspaltung“

Was unternimmst du mit deinen Kindern am allerliebsten in Münster und Umgebung?

Mich zieht’s in die Natur, spielen am Bach, oder am See. Wir baden auch im Kanal zusammen, das geht mit Kindern nämlich erstaunlich gut. Neulich sind wir am Aase Tretboot gefahren, das war schön, wir haben uns gefühlt wie im Urlaub.

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2016 mit der Familie an der Werse

Und wo trifft man dich ohne Kind mit Partner oder Freunden?

Auch gerne irgendwo draußen. Oder bei der Paartherapie. Das machen wir grade – nicht, weil unsere Ehe am Ende wäre, sondern weil es eine wirklich abgefahrene Erfahrung ist und ich kann’s nur jedem sehr empfehlen.

Unternimmt eine so vielbeschäftigte und erfolgreiche Frau auch mal etwas allein und nur für sich? Wo und wann findet deine Me-Time statt?

Wenn ich Zeit für mich habe, dann widme ich die, wie das bei Müttern von kleinen Kindern oft so ist, ein paar Grundbedürfnissen. Sowas wie ganz in Ruhe duschen und die haarigen Beine rasieren und dann mal in Ruhe Mittagsschlaf machen. Wenn das geschafft ist und noch Zeit übrig, dann wurschtel ich am liebsten im Garten.

Das war die erste Ausgabe von Münsters Mamas! Habt ihr Lust mir auch ein paar Fragen zu beantworten? Schreibt mir!

2 Kommentare

  1. Ein tolles Interview und super schöne Fotos! Ich freue mich über deine Vorstellungen;)
    Liebe Grüße,
    Anne vom Mamimiblog

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