Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elternsein

Kreativität als Lösungweg-Balance halten auf Stelzen Eimern Kinder machen es vor

Warum uns nur Kreativität retten kann

Kreativität – oder der Mangel daran – entwickelt einen ganz neuen Stellenwert in diesem Jahr. Kreativität ist nicht mehr „nice-to-have“, jetzt ist sie essentiell. Das gilt gerade auch für den Alltag in Beruf und Schule. „Wir haben das immer schon so gemacht.“ Mir hat immer schon die Haut gekribbelt, wenn ich diesen Satz gehört habe. Jetzt, im Sommer 2020, löst er einen schlagartigen Fluchtreflex in mir aus, wenn mein Gegenüber diesen und ähnliche Aussagen formuliert. Der Mangel an Kreativität Dieser Satz sagt mir alles, was ich über diese, und alle die apathisch zustimmend nicken, wissen muss. Das Festklammern an dieser Denkweise offenbart den völligen Mangel an Kreativität und Vision. Er ist das deutlichste Zeichen von Selbstgefälligkeit, mangelndem Ehrgeiz und völliger Vermeidungsstrategie, wenn es um das kleinste Risiko geht. Diese Menschen sind nicht nur langweilig, sie sind zumeist auch uninspiriert. Menschen, die sagen „das hat bisher immer so funktioniert“ bekommen kalte Schweißausbrüche, wenn ihr gegenüber auf die Idee kommt zu sagen „lass es uns doch mal so versuchen“. Dabei verstehe ich durchaus, dass es ein kleines …

Schnee in Münster an der Aa mit Juridicum erleuchtet und roter Bank kurz vor der Petrikirche am Exzellenzcluster Religion und Politik

Weihnachten mit Kindern

Dieser Text erschien zuerst in der Weihnachtsausgabe der Münsterschen Zeitung , 2017. Meine allererste Weihnachtskolumne. Als mein Mann und ich unser erstes Weihnachtsfest in Münster feierten, waren wir noch Studenten. Wir hatten damals eine kleine Bude in der Kuhstraße und gingen am Heiligen Abend in die Christmette in der Petrikirche. Weihnachten als Paar Ich kann mich noch gut an die Romantik dieser Zeit erinnern. Die Stille in der Stadt war ganz besonders an Weihnachten. Wenn wir im Dunkeln, einige Jahre sogar durch Schnee und Glätte, zu Fuß an der Aa entlang gingen, hörten wir nur das Rauschen des Wassers. Wenn man dann in die mit Kerzenlicht hell erleuchtete Kirche eintrat,  war man wirklich angekommen. Seit einigen Jahren gehen wir nicht mehr nachts in die Christmette. Unsere Kinder sind einfach noch zu klein dafür. Die Familien-Gottesdienste finden nachmittags statt. Nach dem Mittagsschlaf, vor den Geschenken. Wenn der Kinderchor singt und der Kaplan die Geschichte von Jesus Geburt mit den Kindern nachstellt, ist Weihnachten ganz plötzlich da. Dann sitzen wir alle zusammen und lauschen gespannt, singen die …