Alle Artikel mit dem Schlagwort: Erziehung

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Schwimmen mit meinem Sohn – Teil 3 Brustschwimmen

Ich gehe regelmäßig mit meinem fünfjährigen Sohn im Hallenbad schwimmen. Was dabei das Besondere ist? Ich bringe ihm das Schwimmen bei. Unser Ziel: das Seepferdchen. Im 3. Teil erfährst du, wie das Erlernen der Technik für das Brustschwimmen klappt. Warum schreibe ich das Ganze hier eigentlich auf? Ich möchte diejenigen ermutigen, die Lust haben, ihrem Kind das Schwimmen selber beizubringen. Zum einen, weil es funktioniert, aber auch weil es jede Menge Spaß machen kann! Und es ermöglicht eine schöne und intensive Erfahrung mit dem Kind. #MakingMemories Mittlerweile schaffen wir es, ein- bis zweimal die Woche schwimmen zu gehen. Wir entwickelten mehr und mehr eine Routine und mein Sohn kennt schon sehr gut den Ablauf. Im Teil 2 dieser Reihe, findet ihr  viel zum Thema „Im Wasser ankommen und sich frei bewegen.“ und zusätzlich Übungen zur Wassergewöhnung und zum Gleiten! In diesem Teil ergänze ich die Übungen zur Technik des Brustschwimmens, die sich für uns bewährten. Die Technik des Brustschwimmens Richtiges Brustschwimmen erfordert einen festgeschriebenen Ablauf verschiedener Körperbewegungen. Die motorischen Fähigkeiten für das Brustschwimmen sind anspruchsvoller, …

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Wie geht glückliches Familienleben? – Die Sicht eines Vaters

Das Jahr 2018 wird für mich ein ereignisreiches Jahr. Im Frühjahr feiere ich 20 Jahre Abitur und im November meinen 40. Geburtstag. Bilanz gezogen über meine jetziges Familienleben habe ich natürlich schon vorher ein paar Mal. Aber jetzt drängt es sich nochmal auf. Besonders, wenn man nach langer Zeit die Leute von früher wieder sieht. Bin ich ein glücklicher Mensch? Seit Dezember treffe ich mich mit drei Schulfreunden, mit denen ich früher eine Band hatte. Nach über 20 Jahren wieder im alten Proberaum. Was soll ich sagen? Es fühlt sich an wie früher. Und das Musik machen klappte auch fast so gut wie damals, obwohl ich in der Zwischenzeit kaum Bass gespielt hatte. Eigentlich hat mein jetziges Familienleben nichts mehr mit meinem Leben von vor 20 Jahren zu tun. Ich bin erwachsen geworden, habe eine Frau und zwei Kinder. Nicht, dass ich das damals nicht gewollt hätte. Es war halt das Normale. Die Vorstellung, Musiker zu werden, war aufregender (aber aufgrund von mangelndem Talent auch total unrealistisch!). Ja, glücklicher denn je? Jetzt liege ich Samstags …

Schwimmen mit meinem Sohn – Vater-Sohn-Schwimmen Teil 2

Ich gehe regelmäßig mit meinem fünfjährigen Sohn im Hallenbad schwimmen. Was dabei das Besondere ist? Ich bringe ihm das Schwimmen selbst bei. Unser Ziel: Das Seepferdchen. Im 2. Teil erfährst du, wie das gemeinsame Vater-Sohn-Schwimmen bei uns läuft. Was, dein Sohn kann immer noch nicht schwimmen!? Nein, wir lassen uns nicht unter Druck setzen. Es wird nirgendwo verlangt, dass Kinder mit dem Eintritt in die Schule schwimmen können müssen. Der Hauptgrund, warum wir uns nicht unter Druck setzen lassen, ist aber ein anderer: Es macht uns total viel Spaß gemeinsam im Wasser zu sein, zu plantschen, zu spielen und zu üben. Wir wollen zusammen eine Herausforderung bewältigen. Ich fühle mich an das Babyschwimmen zurück erinnert. Auch eine tolle Erfahrung, die ich schon fast vergessen hatte. Überschätze ich mich? Natürlich hatte ich Zweifel. Was ist, wenn wir uns streiten oder gar ein Unfall passiert? Was, wenn wir zwar plantschen und spielen, ich es aber nicht schaffe, meinem Sohn das Schwimmen beizubringen? Sportpädagogen raten dazu, möglichst lange Übungen zur Wassergewöhnung, zum Auftrieb und zum Gleiten durchzuführen. Ich …

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Schwimmen mit meinem Sohn – Teil 1

Ich gehe regelmäßig mit meinem fünfjährigen Sohn im Hallenbad schwimmen. Was dabei das Besondere ist? Ich bringe ihm das Schwimmen bei. Unser Ziel: das Seepferdchen. Im ersten Teil erfährst du, wie es dazu gekommen ist. Schwimmen lernen im Schwimmkurs Damals meldete meine Frau unseren Großen bei einem Schwimmkurs für Vierjährige an. Das machen viele Eltern so. Schließlich möchte man, dass das Kind vor der Einschulung schwimmen kann. Motorisch sind viele Kinder ab vier Jahren dazu in der Lage. So brachten auch wir abwechselnd den Sohnemann zum Schwimmkurs und schauten in einem Wartebereich außerhalb der Schwimmhalle zu. Hier gab es eine große Glasscheibe, an die sich die Eltern drängten um die Schwimmversuche ihrer Kinder zu beobachten. Auch wir beobachteten schwitzend das Geschehen. Der Kurs fand zu einer Zeit statt, in der das Hallenbad sehr gefüllt war. Es gab eine ganze Reihe an Schwimmgruppen, die in allen Ecken des Beckens übten. Es war sehr laut und unübersichtlich. In dem Kurs meines Sohnes gab es verschiedene Schwimmtrainer. Ihm war nicht immer klar, wer sich um ihn kümmert. Das …

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Erziehung darf keine Glückssache sein

Von den vielen Lehrersprüchen, die ich selber im Laufe der Jahre als Schüler hörte, ist ein Spruch selbst nach über 20 Jahren besonders in Erinnerung geblieben: “Gute Erziehung ist Glückssache.“ Ein Lehrer sprach ihn immer dann kopfschüttelnd aus, wenn wir Sechst- oder Siebtklässler uns nicht angemessen benahmen. Ich gebe zu, ich erinnere mich vor allem dann an diesen oberschlauen Spruch, wenn sich Kinder – wohlgemerkt nicht die eigenen – in meinen Augen schlecht benehmen. Sind diese Kinder wirklich Opfer einer schlechten Erziehung? Erziehen diese Eltern ihre Kinder falsch, womöglich gar nicht? Oder störe ich mich daran, dass andere nicht meine eigenen Erziehungsvorstellungen umsetzen? Die Münstermama dachte hier schon mal über eine ähnliche Frage nach. Giraffe oder Wolf? Ein Blick in die pädagogische Fachliteratur zeigt, dass es eine Vielzahl von Erziehungsstilen gibt. Teilweise mit konkurrierenden Auffassungen und Idealen. Eine ganze Reihe an Tieren müssen mit ihren Eigenschaften als Leitbild für die richtige Erziehung herhalten. Zum Beispiel der Wolf und der Pinguin bei Jesper Juul oder die Giraffe und der Wolf bei Marshall B. Rosenberg. Juul sieht …

Wie ich mich an die wichtigste Erziehungsaufgabe erinnerte

„Hör auf zu weinen, du siehst so hässlich aus, wenn du weinst!“ „Was soll das Brüllen jetzt? Wir haben doch gesagt, es gibt kein Eis.“ Solche und ähnliche Sätze habe ich als Kind häufig gehört. Es war nicht angebracht die Wut zuzulassen und es war erst recht nicht angebracht anstrengend oder auffällig zu sein. Natürlich haben meine Eltern diese Sätze nicht gesagt, weil sie mir bewusst schaden wollten. Ganz im Gegenteil! Sie waren selbst überfordert in diesen Situationen und konnten damit nicht anders umgehen. Vielleicht dachten sie auch, sie bringen mir so gesellschaftskonformes Verhalten bei oder es war ihnen schlicht peinlich. Ich kann nur spekulieren. Am Sonntag waren wir mit den Kindern am Aasee und obwohl wir es vorher besprochen hatten, war der kleine Münsteraner tieftraurig, dass wir – am Ende eines aufregenden und anstrengenden Tages – kein Tretboot mieten wollten. Er weinte bitterliche Tränen und mir hat es fast das Herz zerrissen und gleichzeitig hat mich die Wut gepackt. Aus einem Automatismus heraus warf ich ihm vor: „Warum machst du jetzt so ein Theater, …

Warum meine Kinder nicht leiden, wenn sie bei gewissen Anlässen leise sind – Stillsein als Chance

Vor kurzem waren wir mit beiden Kindern bei einer Feier. Während das Münsterbaby auf dem Arm meines Liebsten selig schlummerte, saß der kleine Münsteraner mit mir eine Reihe dahinter. Er saß genau zwischen mir und einer guten Freundin. Unsere Kinder waren nicht die einzigen Kinder bei dieser Feier und alle anwesenden Kinder – egal welchen Alters – kamen gut mit der Situation klar. Während des offiziellen Teils der Feier war der kleine Münsteraner wirklich lieb. Er schaute sich interessiert um, stellte hin und wieder leise Fragen und wenn er Bewegungsdrang verspürte stand er auf und lehnte sich an meine Beide oder balancierte auf meinen Füßen. Die Reden zogen sich ein wenig und der kleine Münsteraner schweifte mit seiner Aufmerksamkeit natürlich ab. Er spielte ruhig mit seinem Bär, mit meinen Händen oder mit den ausliegenden Zetteln. Er nahm mit anderen Gästen Blickkontakt auf, lächelte sie an und versteckte sich hinter mir. In meinen Augen ganz normal. Die Freundin, die neben uns saß fing immer wieder an mit ihm rumzualbern. Wenn es zu laut zu werden drohte, …