Alle Artikel mit dem Schlagwort: Papa bloggt

Familienleben-Vatersein-Papa-Kinder-Familienzeit

Wie geht glückliches Familienleben? – Die Sicht eines Vaters

Das Jahr 2018 wird für mich ein ereignisreiches Jahr. Im Frühjahr feiere ich 20 Jahre Abitur und im November meinen 40. Geburtstag. Bilanz gezogen über meine jetziges Familienleben habe ich natürlich schon vorher ein paar Mal. Aber jetzt drängt es sich nochmal auf. Besonders, wenn man nach langer Zeit die Leute von früher wieder sieht. Bin ich ein glücklicher Mensch? Seit Dezember treffe ich mich mit drei Schulfreunden, mit denen ich früher eine Band hatte. Nach über 20 Jahren wieder im alten Proberaum. Was soll ich sagen? Es fühlt sich an wie früher. Und das Musik machen klappte auch fast so gut wie damals, obwohl ich in der Zwischenzeit kaum Bass gespielt hatte. Eigentlich hat mein jetziges Familienleben nichts mehr mit meinem Leben von vor 20 Jahren zu tun. Ich bin erwachsen geworden, habe eine Frau und zwei Kinder. Nicht, dass ich das damals nicht gewollt hätte. Es war halt das Normale. Die Vorstellung, Musiker zu werden, war aufregender (aber aufgrund von mangelndem Talent auch total unrealistisch!). Ja, glücklicher denn je? Jetzt liege ich Samstags …

Schwimmen mit meinem Sohn – Vater-Sohn-Schwimmen Teil 2

Ich gehe regelmäßig mit meinem fünfjährigen Sohn im Hallenbad schwimmen. Was dabei das Besondere ist? Ich bringe ihm das Schwimmen selbst bei. Unser Ziel: Das Seepferdchen. Im 2. Teil erfährst du, wie das gemeinsame Vater-Sohn-Schwimmen bei uns läuft. Was, dein Sohn kann immer noch nicht schwimmen!? Nein, wir lassen uns nicht unter Druck setzen. Es wird nirgendwo verlangt, dass Kinder mit dem Eintritt in die Schule schwimmen können müssen. Der Hauptgrund, warum wir uns nicht unter Druck setzen lassen, ist aber ein anderer: Es macht uns total viel Spaß gemeinsam im Wasser zu sein, zu plantschen, zu spielen und zu üben. Wir wollen zusammen eine Herausforderung bewältigen. Ich fühle mich an das Babyschwimmen zurück erinnert. Auch eine tolle Erfahrung, die ich schon fast vergessen hatte. Überschätze ich mich? Natürlich hatte ich Zweifel. Was ist, wenn wir uns streiten oder gar ein Unfall passiert? Was, wenn wir zwar plantschen und spielen, ich es aber nicht schaffe, meinem Sohn das Schwimmen beizubringen? Sportpädagogen raten dazu, möglichst lange Übungen zur Wassergewöhnung, zum Auftrieb und zum Gleiten durchzuführen. Ich …

Schulweg-Fahrrad-Verkehrserziehung-Gefahren-Schulkind

Mit dem Fahrrad sicher zur Schule – Vorbereitung auf den Schulweg

Mobilität früher und heute – Der Schulweg In meiner Kindheit auf dem Land war die Straße mit zunehmendem Alter Teil meines Bewegungs- und Lebensraumes. Wir fuhren Fahrrad und BMX-Rad, skateten und liefen viel zu Fuß rum. Busfahren fand ich nie toll (wegen der schlechten Verbindungen) und ein Mofa durfte ich mir nicht anschaffen. Ja, unsere Mamas kutschierten uns auch oft mit dem Auto von A nach B. Ich habe das Gefühl, dass die Straße heute von vielen hauptsächlich als Gefahrenquelle gesehen wird. Inwiefern dies mit realen Unfallzahlen zusammenhängt, kann ich nicht sagen. Das Gefühl ist da. Ich habe es auch. Tägliche Ängste – Schulweg als Gefahr? Oft sind es ganz verschiedene Ängste, die eine Rolle spielen. Wem begegnet mein Kind, wenn es alleine unterwegs ist? Wie verhält sich mein Kind, wenn es sich verläuft? Kann mein Kind eine viel befahrene Straße sicher überqueren? Ist der Gehweg als Radweg wirklich sicher (Stichwort Zufahrten zu Grundstücken)? Was, wenn ein schlimmer Unfall passiert? Ängste spürt auch meine Liebste immer wieder, wenn unsere Kinder größer und selbstständiger werden. Angst …

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Schwimmen mit meinem Sohn – Teil 1

Ich gehe regelmäßig mit meinem fünfjährigen Sohn im Hallenbad schwimmen. Was dabei das Besondere ist? Ich bringe ihm das Schwimmen bei. Unser Ziel: das Seepferdchen. Im ersten Teil erfährst du, wie es dazu gekommen ist. Schwimmen lernen im Schwimmkurs Damals meldete meine Frau unseren Großen bei einem Schwimmkurs für Vierjährige an. Das machen viele Eltern so. Schließlich möchte man, dass das Kind vor der Einschulung schwimmen kann. Motorisch sind viele Kinder ab vier Jahren dazu in der Lage. So brachten auch wir abwechselnd den Sohnemann zum Schwimmkurs und schauten in einem Wartebereich außerhalb der Schwimmhalle zu. Hier gab es eine große Glasscheibe, an die sich die Eltern drängten um die Schwimmversuche ihrer Kinder zu beobachten. Auch wir beobachteten schwitzend das Geschehen. Der Kurs fand zu einer Zeit statt, in der das Hallenbad sehr gefüllt war. Es gab eine ganze Reihe an Schwimmgruppen, die in allen Ecken des Beckens übten. Es war sehr laut und unübersichtlich. In dem Kurs meines Sohnes gab es verschiedene Schwimmtrainer. Ihm war nicht immer klar, wer sich um ihn kümmert. Das …

Kinder am Smartphone & Tablet

Kreative Ideen für Kinder am Smartphone & Tablet

Kinder am Smartphone oder Tablet?! Um Gottes Willen!!! Kinder sollten viel öfter auf Bäume klettern oder in Pfützen springen, anstatt vor einem Bildschirm zu sitzen. Dies ist Tenor vieler Erwachsener, wenn es um digitale Medien geht. Meist ist in diesem Zusammenhang ein eher passiver Medienkonsum gemeint, der ja im Übermaß auch schädlich sein kann.   Erwachsene erkennen oft nicht das Potential digitaler Medien im Bildungsbereich und beim Alltagslernen. Ich glaube, dass digitale Medien junge Menschen nicht (zwangsläufig) von der Welt isolieren. Richtig genutzt helfen sie, die Welt zu entdecken. Sie helfen zu kommunizieren und kreativ zu werden. Wir müssen die digital natives nur auf diesen Weg bringen! Kinder am Tablet – das hat Potential Ich möchte ein paar Anwendungsbeispiele nennen, die allesamt praxiserprobt sind. Die hierbei benötigten Apps dienen als Werkzeuge oder als Arbeitsumgebung. Eine aktive Auseinandersetzung fördert bei den Kindern die Kreativität und das logische Denken, Lese- und Schreibfähigkeiten, sowie soziale Kompetenzen. Sobald Kinder anfangen zu lesen, können sie selbstständig starten. Die Einweisung und Begleitung durch uns Eltern ist auf jeden Fall ratsam. Somit …

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Der Medienpass – Auch für Vorschulkinder schon interessant!

Seit einigen Jahre gibt es in Nordrhein-Westfalen den sogenannten Medienpass. Die Politik erhofft sich, mit dem „Kompetenzrahmen Medienpass“ den Erwerb der sogenannten Medienkompetenz gerade in Schulen verbindlich und flächendeckend umzusetzen. Ja, das Wort Kompetenz wird in der Schulsprache gerne benutzt. Der Medienpass als Leitfaden Inhaltlich beschreibt der Medienpass einen Kompetenzrahmen, der sich in vier Stufen gliedert. Die erste Stufe setzt bei Kindern im Vorschulalter ein. Ich brauchte etwas Zeit, bis ich den Aufbau der chic gestalteten Tabelle erfasste. Die Stufe 1 beinhaltet hierbei den interessanten Bereich für Kinder im Vorschulalter und gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche. Kompetenzen im Vorschulalter Schon beim Lesen der für Vorschulkinder festgesteckten Ziele dachte ich mir “das lernen die Kinder eh zu Hause!” Was da steht, ist doch selbstverständlicher Teil des Alltagslernens!? Bedienen und Anwenden: “Kinder erhalten die Gelegenheit, Grundkenntnisse zur Nutzung technischer Geräte zu erwerben. Kinder erhalten die Gelegenheit, analoge und digitale Medien z. B. Telefon, Handykamera, Radio oder Computer kennen zu lernen und zu nutzen.” Mein zweijähriger Sohn telefoniert regelmäßig über Smartphone mit Oma und Opa (er wählt nicht selber). …

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Alltagslernen – Was ist das eigentlich?

Was ist Alltagslernen? Wir lernen vom Beginn unseres Lebens bis zum letzten Atemzug. Das ist eine Tatsache. Im Laufe des Lebens lernt jeder von uns viele verschiedene Dinge auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Wir lernen zum Beispiel unbewusst, wenn wir auf Umweltreize reagieren (und das schon im Mutterleib). Oder wir lernen nach einem vorgeschriebenen Plan in der Schule und im Beruf. Das Alltagslernen ist kein unbewusstes oder rein intuitives Lernen. Es wird aber auch nicht anhand von Bildungsplänen organisiert und gesteuert. Alltagslernen ist eine sehr schöne Form des Lernens, bei der wir unsere Töchter und Söhne (und natürlich auch Enkelkinder, Nichten und Neffen usw.) wunderbar beobachten, anregen und unterstützen können. Das macht nicht nur Spaß, sondern vertieft die Beziehung zu unseren Kindern. Gemeinsam im Alltag lernen Wir teilen beim Alltagslernen die Freude am Entdecken und Lernen. Ganz nebenbei führen wir die Heranwachsenden in die Welt der Kulturtechniken ein. Das Thema Zeit und Uhren lernen wird erfahrbar, wenn ich mein Kind bei den Tagesabläufen selbstverständlich mit einbeziehe. Gleiches gilt für das Fahrradfahren lernen und das …

Uhr lernen mit Buch und analoger Kinderuhr

Wie lernt mein Kind die Uhr? – Kinderuhr smart oder analog und wie führe ich mein Kind an das Thema Uhrzeit heran

Dies ist ein Beitrag zur Reihe Alltagslernen. Alle Links sind Affiliate Links. Ich weiß, dass ich schon sehr früh eine Kinderuhr trug. Daran kann ich mich gut erinnern, da ich sie Tag und Nacht am Arm hatte und nur sehr selten abnahm. Für mich heute undenkbar. Aber wie alt ich da war, kann ich nicht mehr sagen. Vielleicht acht Jahre? Oder doch schon zwölf? Das Thema Uhrzeit ist auf jeden Fall schon für Kindergartenkinder von Bedeutung. Alle Kinder sind an Dingen aus der Erwachsenenwelt interessiert. Sie fühlen sich ernstgenommen und kompetent, wenn sie bei etwas so wichtigem wie die Uhrzeit mitreden können. Natürlich haben sie noch kein Zeitgefühl wie Erwachsene. Thema Uhr im Alltag Wir können Kinder aber bei der Strukturierung des Tages mit einbeziehen. So trainieren wir das Zeitverständnis und das Ablesen von Uhrzeiten: Um sieben Uhr stehen wir auf. Um ein Uhr gibt es Mittagessen und um halb 8 geht es ins Bett. Wie lange dauert es noch, bis ein Freund zu Besuch kommt? Zu Hause und gerade bei Kindern, die noch nicht …